FEUERWEHR EPPELBORN
Freitag, 05.06.2020 19:09
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Montag, 10.02.2020
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Frank Recktenwald
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Feuerwehr Eppelborn erhält Drohne

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Heribert Ehlen erklärt Bürgermeister Dr. Andreas Feld die Drohne
Sie sind bekannt unter den Namen wie Drohne, Mikro- und Multicopter: Unbemannte Luftfahrzeuge, kurz UAVs (von englisch Unmanned Aerial Vehicles). Der Einsatz von Drohnen schreitet in vielen Bereichen kontinuierlich voran. Nicht allein im militärischen oder zivilen Bereich werden sie genutzt, sondern auch immer mehr Feuerwehren entscheiden sich, eine Flugdrohne anzuschaffen. Die Verwendungsmöglichkeit reicht von Lageerkundung, über Personen- und Tiersuche bis hin zur Gefahrstoffmessung.

Der große Vorteil liegt darin, dass Copter in Bereiche vordringen können, die für Menschen zu gefährlich oder unerreichbar sind. Mit den Bildern verschafft sich der Einsatzleiter einen Gesamtüberblick über die Einsatzstelle. Der Copter schließt dabei die Lücke zwischen Hubrettungsfahrzeugen und Hubschraubern. Sie sind schneller und kostengünstiger verfügbar als Hubschrauber und übertreffen Hubrettungsfahrzeuge deutlich in ihrer erreichbaren Höhe. Ihren Nutzwert zeigten sie auch bereits in vielen Einsätzen von anderen Feuerwehren.

Die neue Drohne ist mit einer Dual-Kamera ausgerüstet und ermöglicht Wärmebildaufnahmen
Peter Hammerschmidt, der Vorsitzende des Fördervereins des Löschbezirks Eppelborn konnte solch einen Copter jetzt an Bürgermeister Dr. Andreas Feld übergeben. Gespendet hat das rund 4.000€ teure Gerät der Eppelborner Unternehmer Heribert Ehlen, der selbst aktives Mitglied im Löschbezirk Eppelborn ist. Im großem Sitzungssaal des Rathauses stellte Ehlen dem Bürgermeister und Vertretern der Löschbezirks- und Wehrführung das neue Werkzeug vor und erklärte die Einsatzmöglichkeiten.

Das ferngesteuerte Flugobjekt ist mit einer Wärmebild-, Video- und Digitalkamera sowie GPS ausgestattet. Mittels einer Echtzeitübertragung können die aufgenommenen Bilder am Boden ausgewertet werden. Die Drohne kann mit einer Akkuladung rund 25 Minuten in der Luft verbleiben. Durch das GPS-System ist sie außerdem in der Lage, an einem bestimmten Punkt stabil die Position zu halten. Verladen wird sie im neuen Einsatzleitwagen der Feuerwehr Eppelborn, der im Löschbezirk Wiesbach stationiert ist.