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Samstag, 07.10.2006
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Frank Recktenwald
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Gelungener Familienabend im Löschbezirk Wiesbach

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Edgar Peter und Alfred Schmitt erhielten am Familienabend in Wiesbach eine Auszeichnung für 50jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr
Wiesbach. Zahlreiche Gäste konnte Löschbezirksführer Günther Neu am Familenabend des Löschbezirks Wiesbach am 07. Oktober 2006 in der Wiesbachhalle begrüßen. "Feuerwehrdienst ist nicht nur harte Arbeit, sondern bedeutet auch Unterhaltung und Kameradschaft", so Neu in seiner Begrüßungsansprache. Seiner Einladung waren neben den Mitglieder der Jugendfeuerwehr, der Alterswehr und der Einsatzabteilung der Feuerwehr auch der erste Beigeordnete Berthold Schmidt, Ortsvorsteher Richard Kleer, Wehrführer Hermann Josef Recktenwald und viele andere gefolgt, um mit den Feuerwehrleuten ein paar gesellige Stunden zu verbringen.

Löschbezirksführer Neu dankte in seiner Rede den Orts- und Gemeinderäten sowie Bürgermeister Fritz-Hermann Lutz, mit deren Unterstützung die Feuerwehr jederzeit rechnen kann. Sein ganz besonderer Dank galt aber den Parterinnen und Partnern, die bei vielen Veranstaltungen im vergangenen Jahr tatkräftig mit angepackt haben. Anschließend konnte er ein kleines Präsent an drei Kameraden mit besonderem Engagement überreichen: Stefan Woll, Peter Jochum und Herbert Hahn hatten im vergangenen Jahr einen hundertprozentigen Übungsbesuch. Bei der Vielzahl der Übungen und Ausbildungsveranstaltungen ist das eine ganz besondere Leistung.

Der erste Beigeordnete Berthold Schmidt, der in Vertretung von Bürgermeister Fritz Hermann Lutz gekommen war, erinnerte ganz besonders an die Bedeutung der Jugendfeuerwehr, die auch im Löschbezirk Wiesbach sehr aktiv ist. "Es gibt so gut wie keine Seiteneinsteiger bei der Feuerwehr, fast alle Mitglieder waren vorher schon in der Jugendfeuerwehr aktiv", so Schmidt in seiner Begrüßung. Er sprach auch das neue Brandschutzgesetz und das darin gefordertet Brandschutzgutachten an. "Es muss niemand Angst haben", erklärte er und verwies auf Gemeinden, bei denen bereits ein Brandschutzbedarfsplan erstellt wurde.

Auch Gemeindewehrführer Recktenwald betonte noch einmal, dass dieses Gutachten eine Chance für die Feuerwehr der Gemeinde sei, sich neu zu positionieren, um zukünftigen Anforderungen gewachsen zu sein. Er kündigte an, dass sich die Feuerwehr an den Planungen beteiligen wird. Recktenwald dankte noch einmal allen Feuerwehrleuten für das Engagement im vergangenen Jahr. Sein ganz besonderer Dank galt dabei auch den Partnerinnen und Partnern der Wehrleute, die wegen Ausbildungsstunden und Einsätzen auf viele gemeinsame Stunden verzichten mussten.

Recktenwald wiederholte noch einmal zwei wichtige Ehrungen im Auftrag des Bürgermeisters: Stephan Rein wurde vom Oberlöschmeister zum Brandmeister befördert, Löschmeister Wolfgang Götzinger erhielt eine Auszeichnung für seine 35jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr.

Der Wiesbacher Ortsvorsteher Richard Kleer war gerne der Einladung zum Familienabend gefolgt. Er wisse um den enormen Zeitaufwand, aber auch die Komplexität der Feuerwehrarbeit. Ein großes technischen Wissen sei erforderlich, um bei den Einsätzen Hilfe leisten zu können. Doch nicht nur bei Katastrophen und Unglücksfällen ist auf die Feuerwehr Verlass, vielmehr könne er sich das Dorfgeschehen nicht ohne Feuerwehr vorstellen. Denn auch bei Veranstaltungen wie den Wiesbacher Kulturtagen oder dem Volkstrauertag vertrauen die Bürgerinnen und Bürger auf die Unterstützung der Feuerwehr. "Wir brauchen die Frauen und Männer der Feuerwehr!", brachte es der Ortsvorsteher auf den Punkt.

Der erste Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Neunkirchen, Horst Malter konnte dann zwei ganz besondere Ehrungen vornehmen: Zusammen sind Edgar Peter und Alfred Schmitt bereits seit 100 Jahren Mitglied in der Feuerwehr. Beide erhielten vom Landesfeuerwehrverband eine Auszeichnung für 50jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr - eine Auszeichnung, auf die ein Löschbezirk stolz sein kann.