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Samstag, 08.10.2005
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Frank Recktenwald
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Viele Ehrungen und gute Laune auf dem Familienabend des Löschbezirks Wiesbach

Vorschau
Insgesamt 19 Feuerwehrleute konnte Bürgermeister Fritz Hermann Lutz am Wiesbacher Familienabend für ihr Engagement ehren und befördern
Wiesbach. "Es ist mal wieder soweit, Familienabend reiht sich an Familienabend", scherzte Bürgermeister Fritz Hermann Lutz in seiner Rede am Familienabend in Wiesbach. Natürlich war er gerne der Einladung des Löschbezirks Wiesbach gefolgt, um am 08. Oktober 2005 gemeinsam mit den Mitgliedern der Einsatzabteilung, der Jugendfeuerwehr und den Kameraden der Alterswehr zusammen mit ihren Partner in der Wiesbachhalle zu feiern.

Gleich zu Beginn des Abends dankte Löschbezirksführer Günther Neu in seiner Eröffnungsrede besonders den Ehefrauen der Wehrmänner, die auf viele gemeinsame Stunden verzichten mussten, wenn ihre Männer zu Ausbildungsdiensten oder Einsätzen gerufen wurden. Stellvertretend für alle anderen überreichte er dann den Frauen der geehrten Wehrmänner gemeinsam mit seinem Stellvertreter Rudi Raber einen Blumenstrauß.

Bürgermeister Lutz erinnerte an den Ehrungsabend der Gemeinde im September, an dem 19 verdiente Wehrmänner und -frauen befördert und für ihr langjähriges Engagement geehrt wurden. Er präsentierte die Geehrten noch einmal auf der Bühne, um ihnen persönlich zu danken. "Was wäre die Gemeinde, wenn sich die gesamte Bürgerschaft nicht auf Sie verlassen könnte?", fragte er in die Runde. Stolz ist er auf seine Feuerwehrleute, die immer da sind, wenn sie gerufen werden.

Gemeinde-Wehrführer Hermann Josef Recktenwald resümmierte die neun Einsätze, zu denen der Löschbezirk in diesem Jahr ausrücken musste. Nicht mehr viele Menschen seien zum freiwilligen und unentgeltlichen Dienst bereit, der intensive Ausbildung und Zeiteinsatz erfordert. Sein Dank an die Familien der Wehrleute, die oft auf gemeinsame Stunden verzichten mussten, wurde mit Beifall bestätigt.

Der Ortsvorsteher Richard Kleer hatte nachgerechnet: Zum 20. Mal war er inzwischen auf den Familienabenden des Löschbezirks Wiesbach. Doch die Nachricht, dass der Spielmannszug aufgelöst werden wird, stimmte ihn wie auch Bürgermeister Lutz traurig. "Der Spielmannszug hat dazugehört hier in Wiesbach", erinnerte er. Er richtete einen Appell an alle, noch einmal über diese Entscheidung nachzudenken und zu überdenken, ob ein gemeinsames Musizieren nicht doch noch möglich ist.

Zwei ganz besondere Ehrungen hatten die Vorsitzenden von Kreis- und Landesfeuerwehrverband mitgebracht: Horst Maldner dankte Raimund Woll für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr, und Detlef Köberling überreichte im Namen des Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes das deutsche Feuerwehrehrenkreuz in Silber an Gerhard Götzinger.

Dann folgte der gemütliche Teil des Abends. Nach dem Essen am reichhaltigen Buffet strapazierten einige Kameraden mit kurzen Theatersketchen die Lachmuskeln. Bei "Ein Kännchen Kaffee" und einem Besuch beim Arzt blieb kein Auge trocken. Und als sich ein Ehepaar theaterfertig machen wollte, folgte ein Beifallssturm dem anderen. Bei toller Musik und Gesang wurde dann noch bis spät in die Nacht gefeiert und getanzt.