FEUERWEHR EPPELBORN
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Dienstag, 30.08.2005
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Frank Recktenwald
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Drehleitereinsatz in der Grubenstraße

Vorschau
Der Löschbezirk Wiesbach übte zusammen mit der Drehleiter aus Illingen in der Grubenstraße
Wiesbach. "Wo bleibt denn die Feuerwehr?", wollen die Kinder in der Wiesbacher Grubenstraße immer wieder von ihren Eltern wissen. Doch kein Feuer oder Rauch ist irgendwo zu bemerken. Was viele Anwohner am Abend des 30. August 2005 auf die Straße gerufen hat, ist eine angekündigte Übung des Löschbezirks Wiesbach zusammen mit der Drehleiter aus Illingen.

Angenommen war ein Brand in den Räumen der Firma Gabler. Unter dem Einsatz von Atemschutzgeräten gehen mehrere Trupps in das Gebäude, um nach den vier vermissten Personen zu suchen. Gleichzeitig wird vor dem Gebäude die Drehleiter in Stellung gebracht, um über den Balkon im ersten Stockwerk in das Gebäude vorzudringen.

Einsatzleiter Peter Kiefer hatte diese Übung vorbereitet, um seinen Feuerwehrleuten die Besonderheiten und Einsatzmöglichkeiten beim Einsatz der Drehleiter zu vermitteln. Das beginnt schon beim Aufstellen der Einsatzfahrzeuge: Eine Drehleiter braucht einen festen Standplatz und Raum, um die seitlichen Stützen auszufahren. Auch Stromleitungen über der Straße können die Arbeiten behindern. Trotz allem muß immer noch genügend Platz bleiben, um das An- und Abfahren von Rettungsfahrzeugen zu gewährleisten.

Im Anschluß an die Manöverkritik nach der Übung hatten alle dann die Gelegenheit, sich von den Illinger Kameraden die Einsatzmöglichkeiten der Drehleiter im Detail erkären zu lassen. Gerade im Löschbezirk Wiesbach kam dieses Rettungsgerät bei Einsätzen in den letzten Jahren vermehrt zum Einsatz. So war diese Übung nicht nur für die Anwohner der Grubenstraße eine spannende Sache...