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Dienstag, 17.04.2001
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Frank Recktenwald
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Für die nächsten Generationen ist gesorgt

Wiesbach (lh). "Das Fundament ist schon gelegt, den ersten Wänden gilt das Augenmerk. Drum lasst uns feiern diese Stunde in froher zuversichtiger Runde" , so der Chef der Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Eppelborn, Bürgermeister Fritz-Hermann Lutz, in einem Gedicht bei der etwas verspäteten Grundsteinlegung zum neuen Feuerwehrgerätehaus in Wiesbach.

Auf diese Stunde hatte der Löschbezirk Wiesbach schon lange gewartet. Jahrelange Diskussionen gingen dem nun wachsenden Neubau voraus. Das 1975 eingeweihte alte Gerätehaus erwies sich als nicht mehr zeitgemäß. Es zeigte viele funktionale und sanitäre Mängel. Mit dem neuen Haus hofft man, den Anforderungen der nächsten zwei Generationen in Sachen Feuerschutz gerecht zu werden.

Im April des Jahres 1999 gelang mit dem Gemeinderatsbeschluss zum Neubau der Durchbruch. Der Architekt Bernd Wirtz wurde mit der Planung beauftragt, die in enger Abstimmung mit den Bedürfnissen der Feuerwehr entwickelt wurde. Die voraussichtlichen Kosten belaufen sich auf etwa 1,3 Millionen Mark. Bisher wurden schon über 300000 Mark verausgabt für den Abbruch des alten Gerätehauses, die Erdarbeiten, für die Miete der rovisorischen Feuerwehrunterkunft, um nur einige der größeren Ausgabeposten zu erwähnen.

Das Haus bietet künftig Platz für drei Feuerwehrfahrzeuge und einen Geräteraum. Im Sozialbereich wurden Umkleidemöglichkeiten für 60 männliche und fünf weibliche Feuerwehrleute geplant mit den dazu notwendigen sanitären Anlagen, wie beispielsweise zwei Duschen und zwei Waschbecken für die Damen und Herren Floriansjünger. Die im Obergeschoss geplante Küche dient ausschließlich der Versorgung bei Veranstaltungen der Feuerwehr, die im anschließenden Aufenthalts- und Besprechungsraum stattfinden sollen. Außerdem sind noch ein Lagerraum für den Spielmannszug und ein Lagerraum für die Jugendwehr vorgesehen.

Löschbezirksführer Günter Neu dankte im Namen der zahlreich anwesenden Feuerwehrkameraden für den lang ersehnten Neubau. Insbesondere lobte er auch seinen Vorgänger, Günter Klein, der sich schon im Vorfeld der Diskussion und bis jetzt um viele Details kümmere. Ein unersetzlicher Ratgeber eben. Ebenso zeigte sich Ortsvorsteher Richard Kleer zufrieden mit dem Fortgang der Arbeiten. Alle hoffen jetzt, dass im November der Einzug in das neue Haus erfolgen kann.

Quelle: Saarbrücker Zeitung