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Dienstag, 12.06.2001
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Frank Recktenwald
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Feuerwehrgerätehaus macht Fortschritte

Wiesbach (lh). Die Arbeiten am neuen Feuerwehrgerätehaus in Wiesbach schreiten voran. Derzeit haben die Dachdecker das Sagen. Bis zum Ende des Monats will man die Fenster und Türen eingebaut haben, und anschließend wird die Infrastruktur für Strom und Wasser installiert. Der Einzug der Fahrzeuge aus den Notunterkünften kann dann gegen Ende des Jahres wie geplant stattfinden. Sicherlich ein bedeutender Abschnitt in der langen Geschichte des Löschbezirkes Wiesbach. Seit dessen Gründung im Jahre 1885 hat sich bei der Freiwilligen Wiesbacher Feuerwehr einiges getan. Die Gerätschaften zur Bekämpfung von Bränden haben sich im Laufe der Zeit geändert. Als wertvolles historisches Andenken wird die erste Pumpe der Wehr aus dem Jahre 1890 in Ehren gehalten und immer wieder gerne gezeigt.

Auch die Personalstruktur wandelte sich im Laufe der Jahrzehnte. Dennoch gilt das kameradschaftliche Prinzip: "Alle für einen - einer für alle" . Die Größe eines Löschbezirkes, sprich, die Wehrstärke, richtet sich nach der Einwohnerzahl und ist in der Brandschutzsatzung der Gemeinde vorgeschrieben. Der Wiesbacher Löschbezirk ist der Zweitstärkste in der Gemeinde Eppelborn. In der Praxis heißt dies dann: Mindestens 45 Feuerwehrangehörige plus noch einem Löschbezirksführer. In diesem Jahr war der Löschbezirk Wiesbach schon mehrmals bei ernsten Einsätzen dabei, davon ein Großbrand, bei dem auch benachbarte Löschbezirke als Verstärkung zu Hilfe eilten. Durch die inzwischen in der Gemeinde eingeführte so genannte "Stille Alarmierung" bekommen die Einwohner die regen Aktivitäten ihrer Feuerwehr kaum mit.

Quelle: Saarbrücker Zeitung