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Samstag, 07.10.2017
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Frank Recktenwald
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Familienabend des Löschbezirks Wiesbach verdeutlicht großes Engagement der Feuerwehr

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Familienabend im Löschbezirk Wiesbach
Wiesbach. Am 07.10.2017 richtete der Löschbezirk Wiesbach um Löschbezirksführer Stephan Rein seinen Familienabend aus. Viele Feuerwehrleute und Gäste waren in die Wiesbachhalle gekommen. Dazu zählen unter anderem die Bürgermeisterin und Chefin der Wehr, Birgit Müller-Closset, Horst Malter vom Kreisfeuerwehrverband Neunkirchen, der Gemeindewehrführer Klaus Theis, der ehemalige Löschbezirksführer Günther Neu, der Ortsvorsteher von Wiesbach, Stefan Löw, sowie die Jugendbeauftragten des Löschbezirks Uwe Neu und Eva-Maria Herrmann.

Löschbezirksführer Stephan Rein nutze den feierlichen Rahmen, um den vielen Helfern zu danken, die den Löschbezirk im vergangenen Jahr unterstützt haben. Neben den Aktiven, den politischen Entscheidungsträgern in den kommunalen Gremien und den Orts- und Gemeinderäten waren dies ganz besonders auch die Partner der Feuerwehrleute, die durch Einsätze und Übungen auf viele gemeinsame Stunden verzichten mussten, oft ganz spontan und zu unpassenden Zeiten.

Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset hob die große Anzahl der bisherigen Einsätze in diesem Jahr hervor. Dabei ging es vor Allem um technische Hilfe und Kleinbrände. Insgesamt waren die Feuerwehrleute 2017 weit über 5000 Stunden im Einsatz. Die Chefin der Wehr bedankte sich unter anderem bei Uwe Neu sowie Eva-Maria Herrmann für die engagierte Jugendarbeit des Löschbezirkes. Zu den vielseitigen Aktionen in diesem Bereich zählen Naturschutzprojekte. Birgit Müller-Closset betonte, dass ein regelmäßiger Austausch aller Akteure von zentraler Bedeutung ist.

Aufgrund der knappen Tagesverfügbarkeit und der geringen Personaldecke der Freiwilligen Feuerwehren ist es erforderlich, dass die Löschbezirke intensiv zusammenarbeiten. Die Kooperation zwischen den einzelnen Löschbezirken trägt zu einer Kommunikationskultur bei, die vom sozialen Gedanken getragen wird. Zurzeit läuft die Ausschreibung für ein Einsatzfahrzeug, das als Einsatzleitwagen angeschafft werden soll. Zudem soll die Alarmierung des Stabes für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) in Zukunft Teil der Alarm- und Ausrückeanordnung sein. Auch hier ist eine Zusammenarbeit aller Löschbezirke nötig.

Im Laufe des Abends wurden viele Feuerwehrleute befördert oder für ihren Einsatz im Dienste der Menschen in der Gemeinde Eppelborn geehrt. Marco Wiegand wurde in Abwesenheit vom Feuerwehrmannanwärter zum Feuerwehrmann befördert. Mathias Götzinger stieg vom Oberfeuerwehrmann zum Hauptfeuerwehrmann auf.
Zum Löschmeister befördert wurde Kai Weniger. Der stellvertretende Löschbezirksführer, Dirk Kleer, wurde in Abwesenheit zum Brandmeister befördert. Löschbezirksführer Stephan Rein stieg vom Brandmeister zum Oberbrandmeister auf.

Mehrere Personen wurden für ihr langjähriges Engagement geehrt. Henning Steil ist schon 20 Jahre Mitglied der Feuerwehr, Uwe Neu bereits 35 Jahre. Günter Klein sowie Helmut Meiser setzen sich bereits seit sechs Jahrzehnten für ihre Mitmenschen ein. Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset bedankt sich beim Löschbezirk Wiesbach gemeinsam mit Ortsvorsteher Stefan Löw für den großartigen Einsatz, den sie uneigennützig für Andere leisten.