FEUERWEHR EPPELBORN
Samstag, 18.11.2017 18:56
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Sonntag, 27.08.2017
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Frank Recktenwald
Top AUSBILDUNG

Feuerwehrleute trainierten das Arbeiten im absturzgefährdeten Bereich

Vorschau
An einem Ausleger konnten das gesicherte Vorgehen in absturzgefährdeten Bereichen geübt werden
Im Laufe eines Einsatzes kommt es nicht selten vor, dass die Feuerwehr Arbeiten in Bereichen ausführen muss, bei denen die Möglichkeit eines Absturzes in Verbindung mit dem Risiko, sich erhebliche Verletzungen zuzuziehen, nicht auszuschließen ist. Damit es in einem solchen Fall nicht zum Sturz mit schwerwiegenden Verletzungen kommt, müssen sich Feuerwehrleute diesbezüglich sichern.

Wie genau das funktioniert und welche Hilfsmittel dazu zum Einsatz kommen, das konnten 12 Kameraden aus 4 Kommunen unter der fachkundigen Anleitung zweier Ausbilder Ende August trainieren. Denn das tückische beim Arbeiten in Höhen ist, dass man die Absturzgefahr im Einsatz anders als zum Beispiel den Brandrauch nicht als Gefahr empfindet. Kommt es zum Sturz, so ist es bereits zu spät.

Dabei gilt es, die Höhenrettung (SRHT - Spezielles Retten aus Höhen und Tiefen) und die Absturzsicherung klar zu trennen. Bei der Absturzsicherung geht es um die Sicherung von Einsatzkräften bei Tätigkeiten in Bereichen mit Absturzgefahr. Die Möglichkeiten zur Rettung beschränken sich auf die Erstsicherung des zu Rettenden, die Selbstrettung, das Ablassen einer Person nach dem Sturz und in Ausnahmefällen das gesicherte Zurückführen von absturzgefährdeten Personen. Bei Rettungsmaßnahmen, die darüber hinaus gehen, kommen dann die “Speziellen Retter aus Höhen und Tiefen” zum Einsatz.

An einem Turm und einem Querausleger konnten die Teilnehmer die verschiedenen Techniken üben. Auf der Tagesordnung standen dabei der gesicherte Vorgang, das Sichern eines Patienten und zum Schluss das Selbstretten. Für alle war es ein sehr interessanter Übungstag, der auch dazu beigetragen hat, die Einsatzkräfte für gefährliche Situationen zu sensibilisieren.