FEUERWEHR EPPELBORN
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Samstag, 30.08.2014
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René Finkler
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Gemeinschaftsübung von Löschbezirk und Deutschem Roten Kreuz Habach

Bild: Gemeinschaftsübung von Löschbezirk und Deutschem Roten Kreuz Habach

Habach. Am 30.08.2014 übten die Einsatzkräfte des Löschbezirk Habach gemeinsam mit dem DRK Ortsverein Habach auf dem Gelände, sowie im Inneren des Haus Hubwald.

Gegen 15:00 Uhr fiel der Startschuss für die Übung. Vom Übungsleiter wurde lediglich mitgeteilt, dass die Brandmeldeanlage ausgelöst habe. Nach einer Erkundung durch den Einsatzleiter konnte schnell ein Brand im Untergeschoss des Haus Hubwald lokalisiert werden.

Während die Einsatzkräfte des Habacher Löschbezirks im ersten Szenario zwei verletzte Handwerker aus dem verrauchten Untergeschoss des Haus Hubwald retten mussten und den in der Wäscherei ausgebrochenen Brand bekämpften, richtete das DRK einen Behandlungsplatz für die verletzten Personen ein und nahm die Verletzten zur weiteren Versorgung entgegen. In einem weiteren Szenario wurde ein ausgebrochener Heckenbrand am Rande der Einrichtung inszeniert, welcher durch einen Trupp mittels Schnellangriffseinrichtung gelöscht werden musste.

Im Anschluss an diese Szenarien wurde dem Einsatzleiter mitgeteilt, dass die Brandmeldeanlage erneut ausgelöst habe. In diesem Übungsabschnitt wurde die Evakuierung einer bettlägerigen Person mit den vorhanden Rettungsdecken der Einrichtung geübt. Zusätzlich konnte der Umgang mit behinderten Menschen verstärkt geübt werden.

Im letzten Teil der Übung wurde simuliert, dass eine Person auf dem Dach des Wohnbereich 1 zusammengebrochen sei und sich Rücken- und Nackenverletzungen zugezogen hatte. Diese musste zuerst von Ersthelfern des DRK stabilisiert und erstversorgt werden, bevor er gemeinsam auf die Vakuummatratze umgebettet werden und mit Hilfe eines Leiterhebels vom Dach des Gebäude gerettet werden konnte.

Bei dieser Übung wurde wieder einmal sehr deutlich, dass das psychiatrische Pflegeheim Haus Hubwald ein sehr sensibler Bereich in der Gemeinde Eppelborn ist und dass das üben solcher Szenarien sehr wichtig für einen reibungslosen Ablauf im Einsatzfall ist.

Die Feuerwehr sowie das DRK waren insgesamt mit rund 35 Kräften an der Übung beteiligt.