FEUERWEHR EPPELBORN
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Dienstag, 18.09.2001
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Frank Recktenwald
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Ein neues Haus für die Wehr

Eppelborn (ets). "Freud und Leid liegen oft dicht beeinander", meinte Bürgermeister Fritz-Hermann Lutz zur Eröffnung des Ehrungsabends der Freiwilligen Feuerwehr Eppelborn. Er forderte zu einer Gedenkminute auf, in der insbesondere der 300 Feuerwehrleute gedacht wurde, die in den letzten Tagen in New York ihr Leben lassen mussten. Dies seien etwa ebenso viele, wie die acht Löschbezirke (LBZ) der Großgemeinde insgesamt an Mitgliedern zählen. Aus diesem traurigen Anlass wurde die Veranstaltung an diesem Abend auch ohne ein Unterhaltungsprogramm gestaltet.

Die musikalische Umrahmung übernahmen die vier "Wackenberger Alphornbläser". Lutz ehrte den Oberfeuerwehrmann Jörg Dörr (LBZ Habach), den Hauptfeuerwehrmann Heino Molter (LBZ Dirmingen) und den Oberlöschmeister Frank Bastuck (LBZ Macherbach) für 20-jährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr. Für 40-jährige Zugehörigkeit zeichnete er Hauptfeuerwehrmann Julius Thummen (LBZ Humes), Brandmeister Udo Schwenk (Hierscheid), Oberbrandmeister Hans-Jürgen Olliger und Klaus Horras (beide Eppelborn) mit einer Urkunde un einer Goldmedaille aus. Horras wurde außerdem zum Oberbrandmeister befördert. Die insgesamt 15 Beförderungen sprah der Wehrführer der Gemeinde, Hermann Josef Recktenwald, aus. Kreisbrandinspekteur Günter Sticher verlieh im Auftrag der saarländischen Innenministerin Kramp-Karrenbauer für 25 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr das Ehrenkreuz in Silber an: Jürgen Pulch (Bubach-Calmesweiler), Bernhard Warken (Eppelborn), Peter Wittling (Hierscheid), Werner Hoffmann und Gerhard Götzinger (beide aus Wiesbach). Das goldene Ehrenkreuz für 35-jährigen aktiven Dienst verlieh er Brandmeister Hans-Jürgen Schuhmacher vom LBZ Eppelborn. Gemeindewehrführer Recktenwald übernahm 16 Jugendfeuerwehrleute in die aktive Wehr. Vier Buben wurden in die Jugendwehr aufgenommen.

René Finkler ist mit hehren Zielen in die Hilfsorganisation eingetreten: "Ich will helfen, Leben zu retten", erklärte der Zehnjährige. Ebenso wie seine Freunde aus Wiesbach, Julian Kartes und Jens Kiefer, freut er sich auch auf das interessante Freizeitprogramm der Feuerwehr und auf die neue Uniform, die ihnen demnächst verpasst werden. Recktenwald erinnerte an zwei spektakuläre Einsätze im vergangenen Jahr: einen Wohnungsbrand in Wiesbach und einen Brand auf dem "Marienhof" in Humes. Der Bürgermeister, der Wehrführer und der Kreisbrandinspekteur zollten den Floriansjüngern großes Lob für ih ehrenamtliches Engagement. Die Gemeinde unterstützt es überdies mit finanziellen Mitteln.

Im Dezember soll in Wiesbach das neue Feuerwehrgerätehaus übergeben werden, kündigte Lutz an. Die Kosten für das Gebäude belaufen sich auf eine Million Mark. Im kommenden Jahr wird für den Löschbezirk Eppelborn ein Fahrzeug (TLF 16) im Wert von 400 000 Mark angeschafft, das dann auch im Autobahndienst eingesetzt werden soll.

Quelle: Saarbrücker Zeitung