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Samstag, 20.10.2012
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Frank Recktenwald
Top AUSBILDUNG

Feuerwehren aus Wiesbach und Humes bekämpfen Brand in Schreinerei

Vorschau
Einsatzbefehl an die ersten Einsatzkräfte
Wiesbach. Ein Brand in einer Schreinerei hat wegen der dort gelagerten brennbaren Materialien das Potential zu einem Großeinsatz. Und genau das war das Szenario, dem sich die Einsatzkräfte aus den Löschbezirken Humes und Wiesbach stellen mussten. Ein Brand in einem Staubfilter konnte sich schnell auf die weiteren Räumlichkeiten der Schreinerei in der Wiesbacher Wallenbornstraße ausbreiten und fand in den dort gelagerten brennbaren Materialien reichlich Nahrung. Insgesamt sieben Beschäftigte wurden von dem Feuer und dem damit einhergehenden Brandrauch überrascht und konnten die Halle nicht mehr verlassen.

So sah die Lage für die anrückenden Einsatzkräfte aus Wiesbach aus. Um die Übung realistischer wirken zu lassen, waren die Räumlichkeiten mit einer Nebelmaschine verraucht worden. Der Rauch stieg beim Eintreffen der ersten Kräfte beeindruckend aus allen Ritzen hervor. Aufgrund der Größe des Brandobjekts ließ der Einsatzleiter sofort den Löschbezirk Humes als Verstärkung nachalarmieren.

Die Einsatzstelle wurde in zwei Brandabschnitte geteilt: Während von der Wallenbornstraße aus die Suche nach den eingeschlossenen Personen gestartet wurde, bauten die Kräfte aus Humes vom rückwärtigen Gebäudeteil her einen Löschangriff auf. Nach und nach gelang es den Einsatzkräften, ausgerüstet mit Atemschutzgeräten immer tiefer in die verrauchte Halle vorzudringen und die Verletzten ins Freie zu bringen. Dort warteten weitere Kräfte bereits darauf, die weitere Betreuung und Versorgung zu übernehmen.

Ein Trupp erhält vom Gruppenführer weitere Befehle
Auch auf dem Balkon über der Werkstatt machte sich zwischenzeitlich eine Person bemerkbar. Sie konnte über eine schnell aufgebaute Steckleiter unverletzt gerettet werden. Parallel zu den Rettungsarbeiten musste die Einsatzstelle ausgeleuchtet und die Wasserversorgung aufgebaut werden. Dabei gab es ganz wie bei einem echten Einsatz die altbekannten Probleme: Hydranten waren durch parkende Fahrzeuge verstellt und es musste Ersatz gesucht werden.

Doch trotz kleinerer Probleme wie diesem war die Einsatzleitung mit der gezeigten Leistung sehr zufrieden. Ganz besonders hob Einsatzleiter Stephan Rein die sehr gute Zusammenarbeit der beiden Löschbezirke hervor, die gemeinsame Übungen dieser Art schon seit vielen Jahre regelmäßig durchführen.

Insgesamt nahmen 28 Einsatzkräfte aus den beiden Löschbezirken Humes und Wiesbach an der Übung teil.