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Samstag, 08.10.2011
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Frank Recktenwald
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Gemütlicher Familienabend im Löschbezirk Wiesbach

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Ehrungen und Auszeichnungen am Familienabend im Löschbezirk Wiesbach
Wiesbach. Unterhaltsam ging es auch in diesem Jahr wieder beim traditionellen Familienabend im Löschbezirk Wiesbach zu. Löschbezirksführer Günther Neu konnte zahlreiche Ehrengäste aus Politik und Vereinsleben sowie die Angehörigen von Jugendfeuerwehr, Einsatzabteilung und Alterswehr in der Wiesbachhalle begrüßen.

In seiner Begrüßungsrede fand er besonders für die Kameraden der Alterswehr dankende Worte, denn sie seien immer noch ein ganz wichtiger Bestandteil der Gemeinschaft und aus der großen Feuerwehrfamilie nicht wegzudenken. "Ohne Euer großes Engagement wäre vieles im Löschbezirk nicht möglich", erinnerte Neu.

Sein Dank galt auch der sehr aktiven Jugendfeuerwehr im Löschbezirk, ganz besonders jedoch den Jugendbetreuern, die neben dem Feuerwehrdienst sehr viel von ihrer Freizeit opfern müssen für die manchmal doch recht stressige Arbeit mit den Jungen und Mädchen.

Auch die Mitglieder der Einsatzabteilung vergaß Neu nicht. Es sei keine Selbstverständlichkeit, die eigene Freizeit in den Dienst der Mitmenschen zu stellen. Zu oft müsse man miterleben, dass Gleichgültigkeit anstelle der Hilfsbereitschaft getreten ist.

Das sah auch der Chef der Feuerwehr, Bürgermeister Fritz-Hermann Lutz so: Denn nicht nur bei Einsätzen ist auf die Wiesbacher Feuerwehr verlass, sie unterstützt auch das kulturelle Leben im Ortsteil. Er nannte dabei vor allem die tolle Mitarbeit an den Wiesbacher Kulturtagen. Dennoch mache er sich Sorgen, so der Rathauschef. Denn vor allem bei gesellschaftlichen Anlässen hatte er bemerkt, dass junge Menschen bei der Organisation der Feste nicht mehr so lebendig dabei sind: "Da lässt es so ein bisschen nach". Deshalb galt sein Appell vor allem den jungen Kameraden: "Helft mit, wenn es um die kameradschaftlichen Engagements geht, das wäre meine herzliche Bitte".

Löschbezirksführer Günther Neu begrüßte die Gäste
Tradition sei es, so Bürgermeister Lutz weiter, dass vor der Feuerwehrfamilie nicht nur die Namen derer genannt werden, die in diesem Jahr Ehrungen und Auszeichnungen erhalten haben, sondern dass sie sich am Familienabend noch zeigen. Er rief deshalb Christopher Steil (wurde von der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung übernommen), Fabian Brill (Beförderung zum Feuerwehrmann), Dominik Raber (Beförderung zum Oberfeuerwehrmann) und Wolfgang Götzinger (Ehrung für 40 Jahre aktiven Dienst) zu sich auf die Bühne. Ausserdem konnte der die Ernennungsurkunden an Günther Neu und seinen neu gewählten Stellvertreter Stephan Rein überreichen. Oberbrandmeister Rudolf Raber, der 12 Jahre lang das Amt des stellvertretenden Löschbezirksführers inne hatte, wurde vom Bürgermeister verabschiedet. Als Dank für die Unterstützung ihrer Männer hatte der Löschbezirk Wiesbach noch Blumensträuße für die Ehefrauen von Wolfgang Götzinger und Rudi Raber vorbereitet.

Ortsvorsteherin Birgit Müller-Closset dankte allen Anwesenden für ihre Bereitschaft und das gute Ausbildungsniveau, von dem sie sich bei den Abschlussübungen vor wenigen Wochen selbst überzeugen konnte. "Ich stehe hinter der Feuerwehr und werde die Feuerwehr auch in den nächsten Jahren stark unterstützen", versprach sie.

"Feuerwehrdienst bedeutet einerseits harte Arbeit, aber auch ein gutes Stück Kameradschaft und Geselligkeit". Mit diesen Worten wünschte Löschbezirksführer Neu allen einen schönen Abend und noch weitere unterhaltsame Stunden im Kreise der Feuerwehr. Mit Musik von Alleinunterhalter Armin Bommer und lustigen Sketchen wurde bis in den frühen Morgen gefeiert.