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Montag, 31.05.2010
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Frank Recktenwald
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125 Jahre die Bürger geschützt

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Landrat Rudolf Hinsberger überreicht dem Wehrführer der Gemeinde Eppelborn, Hermann-Josef Recktenwald, eine Wärmebildkamera. (Foto: Boewen-Dörr)
Wiesbach. Seit 125 Jahren leisten Feuerwehrkameraden des Löschbezirkes Wiesbach einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Bürger. Das Jubiläum wurde am Wochenende in Verbindung mit dem Kreisfeuerwehrtag groß gefeiert. Auch der 45. Geburtstag der Jugendwehr stand im Mittelpunkt des Festes, das mit einem Party-Event für den Nachwuchs am Freitag begann. Die Partymusik präsentierte die beliebte Band Elliot. Am Samstag lockte die Schauübung der Jugendwehren viele Besucher an.

Bürgermeister Fritz-Hermann Lutz begrüßte vor dem großen Kommers die Vertreter der Wehren und Kommunalpolitiker im Schankraum der Wiesbachhalle. Er stellte heraus, dass trotz Leistungsdruck in Schule, Ausbildung und Beruf sowie dem allgemeinen Wunsch, seine Freizeit frei und unabhängig zu gestalten, die Wiesbacher Feuerwehrleute über Jahre und Jahrzehnte hinaus bereit waren, sich ausund fortzubilden. "Für diese Bereitschaft gebührt ihnen ebenso Dank wie ihren Angehörigen, die diesem Opfer an Zeit volles Verständnis entgegenbringen". Als einen Meilenstein in der Geschichte des Löschbezirkes bezeichnete er den Bau des Feuerwehrgerätehauses. "Die Freiwillige Feuerwehr hat in Eigenleistung den Innenausbau des Dachgeschosses sowie Arbeiten bei der Außenanlage übernommen. Dafür wurden 6150 persönliche Einsatzstunden ehrenamtlich und kostenlos erbracht", lobte Lutz das Engagement der Löschbezirkskräfte.

Landrat Rudolf Hinsberger würdigte ebenfalls die Arbeit der Wehrmänner und dankte für die Ausrichtung des Kreisfeuerwehrtages. Bei der Tagung der Wehrführungskräfte und Sachbearbeiter des Landkreises Neunkirchen überreichte Hinsberger dem Wehrführer der Gemeinde Eppelborn, Hermann-Josef Recktenwald, eine Wärmebildkamera. Der Einsatz der Wärmebildkamera sei ein bedeutender Fortschritt. Bei Wohnungsbränden könnten mit der Kamera verdeckte Brandherde und Glutnester schneller lokalisiert werden. Die Kamera, die zirka 15 000 Euro kostet, kann auch bei der Menschensuche eingesetzt werden. Die Vergabe der Kamera wird von den jeweiligen Gemeindewehrführern geregelt. Im Landkreis Neunkirchen sind jetzt alle Wehren der sieben Gemeinden mit einer Wärmebildkamera ausgestattet. Die Geräte sind kompatibel und können auch für Fernübertragungen eingesetzt werden.

Der Brandinspekteur des Landkreises, Werner Thom, informierte bei der Tagung über 864 Einsätze der Wehr 2009 und lobte die Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung und dem Kreis. Jörg Dörr von der Unteren Bauaufsicht stellte der Führungsmannschaft das Projekt Atemschutzstrecke vor. Es sei Pflicht, dass die Atemschutzgeräteträger einmal im Jahre ihre Tauglichkeit unter Beweis stellen.

Quelle: Saarbrücker Zeitung