FEUERWEHR EPPELBORN
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Montag, 14.06.2004
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Frank Recktenwald
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6850 freiwillige Arbeitsstunden

Humes. 75 000 Euro Materialkosten und 10 000 Euro Einrichtungskosten mussten investiert werden, 125 000 Euro konnten durch die ehrenamtlich erbrachte Eigenleistung der Wehrmänner eingespart werden. Der Chef der Wehr stellte diese Eigenleistung als vorbildlich heraus und betonte: "Die Infrastruktur unserer Gemeinde kann nur aufrecht erhalten werden, wenn diesem Beispiel des Löschbezirkes Humes gefolgt wird. Ich hoffe, dass von dem ehrenamtlichen Engagement der Feuerwehrmänner eine Signalwirkung ausgeht". 6850 freiwillige Arbeitsstunden leisteten die Wehrleute, um das Feuerwehrgerätehaus umzubauen und zu erweitern.

Reiner Weirich, der in Vertretung der Innenministerin Annegret Kramp-Karrenbauer während der Einweihungsfeier präsent war, stellte heraus, dass die Belange der Feuerwehr ein besonderes Anliegen der Ministerin seien. Der Löschbezirk Humes (LBZ) habe davon profitiert und einen Zuschuss in Höhe von 75 000 Euro erhalten. "Da wir grundsätzlich keine hundertprozentige Förderung gewähren, galt es, hier eine Finanzierungslücke von 125 000 Euro zu schließen. Diese Mittel wurden weitgehend von der Feuerwehr Humes durch Eigenleistung aufgebracht. Diese Eigenleistung geht über das hinaus, was in den Förderrichtlinien als Mindeststandard (30 Prozent der Gesamtkosten) formuliert ist", so Weirich, der besonders betonte, dass diese tatkräftige Hilfe den LBZ Humes auszeichne und über den Kreis derer hinaus hebe, die in der Regel nur Ansprüche an Land und Gemeinde stellten. "Die Feuerwehr Humes packt selbst mit an", sagte Weirich.

Weiter legte er Wert auf die Feststellung, dass die Innenministerin die Feuerwehren des Landes nicht nur als technische Größe sehe. Vielmehr wäre sie sich der gesellschaftlichen Bedeutung der Feuerwehren in diesem Land bewusst. "Sie können sich daher sicher sein, dass dieser Aspekt bei Diskussionen über die künftigen kommunalen Strukturen und deren Finanzierung für die Ministerin einen gewichtigen Stellenwert haben wird". Stolz auf das Erreichte zeigte sich der Löschbezirksführer Helmut Schäfer: "Unser Bestreben war es, durch bessere Platzverhältnisse die Arbeitsbedingungen für alle Kameraden deutlich zu verbessern, die Kameradschaftspflege zu fördern und schließlich somit das Wichtigste, den Brandschutz in Humes und Umgebung, auf das Beste zu gewährleisten. Wir haben die Chance wahrgenommen, die Chance auf eine gute Zukunft für den LBZ Humes".
Ortsvorsteher Edgar Kuhn betonte, dass die Wehrmänner mit ihrer vorbildlichen Eigenleistung etwas geleistet hätten, was nicht selbstverständlich sei. Hermann-Josef Recktenwald, der Wehrführer der Gemeinde Eppelborn, sprach von einem langgehegten Wunsch, der endlich in Erfüllung ging und nur realisiert werden konnte durch unzählige Arbeitsstunden, für die Wehrmänner ihre Freizeit opferten. Pfarrer Josef Seeberger, der die Einsegnung des Gebäudes zelebrierte, stellte heraus, dass die Arbeit der Feuerwehr dem Christentum sehr nahe stehe. "Sie setzen ihr Leben für die Gemeinschaft ein".

Die besondere Leistung des Löschbezirkes würdigten zahlreiche Humeser Vereine mit Geldgeschenken. Zu Gast war auch eine Abordnung des Löschbezirkes Balingen.

Quelle: Saarbrücker Zeitung