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Freitag, 03.07.2009
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Frank Recktenwald
Top EINSATZBERICHT

Zahlreiche Einsätze nach Starkregen in der Gemeinde Eppelborn

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Land unter in der Calmesweiler Straße in Bubach. Der Starkregen sorgte für zahlreiche Feuerwehreinsätze
Eppelborn. Blitz, Donner und sintflutartige Regenfällen sorgten am 03. Juli 2009 im ganzen Saarland für chaotische Verhältnisse. Die schwüle Sommerhitze hatte sich mit schweren Unwettern entladen. Zahlreiche Straßen wurden dadurch überflutet, Wasser drang in Keller und Wohnungen ein.

In der Gemeinde Eppelborn, die vergleichsweise weniger heftig betroffen war, mussten die Einsatzkräfte aus den Löschbezirken Bubach-Calmesweiler und Eppelborn ab 16:00 Uhr zu mehreren Unwettereinsätzen ausrücken. Zuvor war schon gegen 15:27 Stephan Rein aus dem Löschbezirk Wiesbach als Mitglied der Technischen Einsatzleitung (TEL) des Landkreises Neunkirchen ausgerückt, um das Lagezentrum des Kreises wegen der unzähligen Einsätze zu besetzen.

An mehreren Stellen schafften es die Straßeneinläufe nicht mehr, die enormen Wassermassen abzuleiten, so dass sich das Wasser staute und die Straßen "Am Kloster", "Calmesweiler Straße" und die Bruchstraße überflutet wurden. Zusätzlich sorgten auch mitgerissener Schlamm und Geröll für Behinderungen.

Neben einem Anwesen in der Straße "Auf der Hohl" drang auch in das Feuerwehrgerätehaus in Bubach-Calmesweiler Wasser ein. Mit Sandsäcken, Besen und Wasserschabern konnten größere Schäden vermieden und das eingedrungene Wasser beseitigt werden. Auch die Sammler am Friedhof in Eppelborn waren durch mitgerissenes Geröll verstopft und mussten gesäubert werden.

Nachdem die Regenfälle in der Gemeinde bereits nachgelassen hatten, wurde von der Einsatzzentrale in Neunkirchen der Ölsanimat zu einer Einsatzstelle in Heinitz angefordert. Auslaufendes Öl hatte dort in einer Fabrikhalle das eingedrungene Regenwasser verschmutzt. Mit dem in Eppelborn stationierten Spezialgerät ist es möglich, mit Öl vermischtes Wasser zu reinigen. Da an der Einsatzstelle keine akute Gefahr drohte, konnte der Einsatz abgebrochen werden. Die Entsorgung des kontaminierten Wassers übernahm eine Spezialfirma.

Insgesamt rückten die Feuerwehren im Saarland in Folge des Unwetters zu über 500 Einsätzen aus. Sachschäden in Millionenhöhe werden befürchtet.

Alle hier gemachten Angaben erfolgen ohne Gewähr!
Die hier veröffentlichten Angaben geben den Sachverhalt vereinfacht wieder. Sie können von den Angaben im Einsatzbericht abweichen und haben daher keine rechtliche Aussagekraft. Als einziges amtliches Dokument dient nur der schriftliche Einsatzbericht des Einsatzleiters.
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