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Dienstag, 17.06.2008
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Frank Recktenwald
Top EINSATZBERICHT

Großeinsatz der Feuerwehr in Wiesbach - Wohnhausbrand in der Eiweiler Straße

Bild: Großeinsatz der Feuerwehr in Wiesbach - Wohnhausbrand in der Eiweiler Straße

Wiesbach. Offenbar im Bereich der Küche im Erdgeschoss brach am Abend des 17. Juni 2008 in einem Wohnhaus in der Wiesbacher "Eiweiler Straße" ein Brand aus. Als die Bewohner gegen 20:00 Uhr das Feuer bemerkten, war es für eigene Löschversuche bereits zu spät.

Aufgrund der Notrufmeldung und des unklaren Ausmaßes wurden die Einsatzkräfte der Löschbezirke Wiesbach, Eppelborn und Habach mit dem Stichwort "Wohnungsbrand" alarmiert, ebenso die Drehleiter der Feuerwehr Illingen. Die Rettungsleistelle schickte zwei Rettungswagen aus Illingen und Lebach zur Einsatzstelle.

Beim Eintreffen der Feuerwehr war die Lage zuerst unklar: Halten sich noch Personen im Haus auf? Wo genau liegt der Brandherd? Während die ersten Trupps in das Gebäude eindrangen, dann die Entwarnung: Alle Bewohner, zwei Erwachsene und zwei Kinder, hatten sich ins Freie retten können, es werden keine Personen mehr vermisst.

Dichter Rauch erschwerte die Arbeiten der Feuerwehr
Brennende Kunststoffe hatten für dichten schwarzen Brandrauch gesorgt, der sich im ganzen Erdgeschoss ausgebreitet hatte und die Arbeiten erschwerte. Der Brand, der sich bereits auf weitere Räume auszubreiten drohte, konnte schnell im Bereich der Küche lokalisiert und gelöscht werden. Für die Familienkatze kam jedoch jede Hilfe zu spät: Sie erstickte durch den dichten Rauch und wurde nach dem Entrauchen der Wohnräume mit einem Drucklüfter im Bereich des Wohnzimmers gefunden.

Mit der Wärmebildkamera der Feuerwehr Illingen wurde der Brandraum mehrmals nach versteckten Wärmenester abgesucht. Glutreste mussten noch mehrfach abgelöscht werden, bevor der Einsatz für die Feuerwehr beendet war.

Besonders durch den Brandrauch entstand bei dem Einsatz erheblicher Sachschaden. Zwei der Anwohner, ein Kind und ein Erwachsener, wurden zur Beobachtung in Krankenhäuser eingeliefert. Sie hatten beim Versuch, die Katze zu retten, Rauchgase eingeatmet.

Alle hier gemachten Angaben erfolgen ohne Gewähr!
Die hier veröffentlichten Angaben geben den Sachverhalt vereinfacht wieder. Sie können von den Angaben im Einsatzbericht abweichen und haben daher keine rechtliche Aussagekraft. Als einziges amtliches Dokument dient nur der schriftliche Einsatzbericht des Einsatzleiters.
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