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55 Einsätze im Jahresverlauf
Insgesamt wurde der Löschbezirk Eppelborn im Jahr 2025 zu 55 Einsätzen alarmiert, davon 21 Unterstützungseinsätze. Das Einsatzspektrum war dabei breit gefächert.
Zu den sieben Brandeinsätzen zählten fünf Kleinbrände, ein Mittelbrand sowie ein Großbrand. Hinzu kamen 21 technische Hilfeleistungen, darunter mehrere Verkehrsunfälle, Türöffnungen und Unterstützungen des Rettungsdienstes. Außerdem wurden 16 Einsätze aufgrund ausgelöster Brandmeldeanlagen abgearbeitet.
Ein wichtiger Bestandteil der Einsatzarbeit war erneut die Drohneneinheit des Löschbezirks. Diese wurde im Berichtsjahr sechsmal zur Unterstützung bei Einsätzen im Landkreis sowie landkreisübergreifend angefordert. Die teils lang andauernden Einsätze unterstrichen den hohen taktischen Mehrwert dieser Einheit.
Ausbildung und Übungen im Fokus
Neben dem Einsatzgeschehen spielte die Aus- und Fortbildung eine zentrale Rolle. Zahlreiche Übungen sowie Lehrgänge auf Gemeinde-, Kreis- und Landesebene sorgten für einen hohen Ausbildungsstand der Einsatzkräfte.
Besondere Beachtung fanden die Einsatzübungen am Wohnkomplex „Altes Kino“ sowie im Bereich "Haus Hubwald", bei denen realitätsnahe Szenarien trainiert wurden. Weitere Schwerpunkte lagen auf einer Übung mit dem Flachwasserboot in Macherbach sowie der Übung „Wasserversorgung über große Entfernung“ in Richtung Hellberg. Ergänzt wurde das Ausbildungsangebot durch regelmäßige Fahrer- und Maschinistenausbildungen.
Neuwahl der Löschbezirksführung
Ein wichtiger organisatorischer Punkt im Jahr 2025 war die turnusgemäße Neuwahl der Löschbezirksführung.
Als neue Führung wurden schließlich Jochen Couturier zum Löschbezirksführer sowie Georg Fuchs und Eric Holzer zu seinen Stellvertretern gewählt. Die neue Führung setzt auf eine enge, kameradschaftliche Zusammenarbeit innerhalb des Löschbezirks sowie mit Verwaltung und Wehrführung.
Personalstruktur und Herausforderungen
Zum Jahresende 2025 verfügte der Löschbezirk über 53 aktive Feuerwehrangehörige, 11 Mitglieder in der Jugendfeuerwehr und 21 Mitglieder in der Alterswehr. Der Fanfarenzug zählt 36 Mitglieder, davon kommen 16 aus umliegenden Löschbezirken und Orten.
Die Mitgliederentwicklung zeigt jedoch auch Herausforderungen auf: Die aktive Wehr verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang. Nachwuchsgewinnung, Tagesverfügbarkeit sowie der ständige Bedarf an ausgebildeten Atemschutzgeräteträgern bleiben zentrale Themen. Die Zusammenarbeit mit benachbarten Löschbezirken ist weiterhin eine wichtige Maßnahme um jederzeit die Sicherheit der Bevölkerung sicherstellen zu können.
Technik und Ausstattung
Im Bereich der Ausstattung konnte der Löschbezirk mehrere Neuerungen verzeichnen. Der Drohnenanhänger wurde fertiggestellt und in Dienst gestellt. Zudem wurde ein Flachwasserboot des Katastrophenschutzes des Landkreises Neunkirchen in Eppelborn stationiert.
Darüber hinaus wurde die Ersatzbeschaffung für das bisherige LF 8/6 angestoßen. Nach Abschluss des Ausschreibungsverfahrens konnte die Bestellung eines neuen LF 10 ausgelöst werden. Das Fahrzeug wird von der Firma Schlingmann auf Mercedes-Fahrgestell gefertigt.
Ehrenamtliches Engagement unverzichtbar
Ein großer Teil der Arbeit im Löschbezirk findet außerhalb der Einsätze statt. Allein im Jahr 2025 wurden 49 Brandsicherheitswachen geleistet – häufig unter personell anspruchsvollen Bedingungen. Unterstützt wurde der Löschbezirk hierbei mehrfach von benachbarten Einheiten.
Für Wartung, Instandhaltung und Prüfungen der Fahrzeuge und Gerätschaften investierten die Gerätewarte und ihre Helfer viele ehrenamtliche Stunden. Auch Jugendfeuerwehr, Alterswehr, Förderverein und Fanfarenzug trugen wesentlich zum aktiven und lebendigen Erscheinungsbild des Löschbezirks bei.
Über 10.000 Stunden für die Sicherheit
Rechnet man Einsätze, Übungen, Ausbildungen, Brandwachen und organisatorische Tätigkeiten zusammen, leisteten die Mitglieder des Löschbezirks Eppelborn im Jahr 2025 über 10.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger.
Ehrungen und Beförderungen
Bürgermeister Dr. Andreas Feld konnte etliche Beförderungen und Ehrungen vornehmen. Zum Feuerwehrmann wurden ernannt:
Jonathan Scherer wurde zum Oberfeuerwehrmann, Steffen Klesen zum Hauptfeuerwehrmann, Tobias Becker zum Löschmeister, Erwin Saar zum Hauptlöschmeister ernannt. Den Löschbezirksführer Jochen Couturier konnte der Bürgermeister zum Oberbrandmeister befördern. Christian Horras erhielt seine Bestellungsurkunde zum Gerätewart, Markus Braun die zum Gemeindefunkbeauftragten der Feuerwehr Eppelborn.
Für 20 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr wurden Markus Braun und Klaus Hesedenz geehrt. Eine Auszeichnung für 40 Jahre Dienst in der Feuerwehr erhielt Markus Leidinger, die Leidinger sowohl von der Gemeinde als auch durch Manfred Rippel und Horst Malter vom Feuerwehrverband überreicht wurde.
Für 50 Jahre Dienst in der Feuerwehr überreichte Malter eine Auszeichnung an Hans Werner Ruschel, Winfried Burger und Christian Holz. Der Ehrenwehrführer Hermann Josef Recktenwald erhielt eine Ehrung für 60 Jahre Dienst in der Feuerwehr. Weitere Ehrungen werden im Rahmen des Tag der offenen Tür im Mai ausgesprochen.
Im Lauf des vergangenen Jahres wurden Hans Werner Ruschel, Hans Jürgen Alt und Alfons Egler in die Ehrenabteilung übernommen. Alle drei haben in ihrer aktiven Zeit viel für die Feuerwehr, den Löschbezirk und die Kameradschaft geleistet. Der Löschbezirksführer Jochen Couturier danke nochmals für die langjährige Tätigkeit, und erhofft dass man alle auch weiterhin oft bei Veranstaltungen begrüßen kann.
Der Rückblick auf das vergangene Jahr zeigt eindrucksvoll, wie wichtig Zusammenhalt, Engagement und gegenseitige Unterstützung für eine funktionierende Feuerwehr sind – heute mehr denn je.


