Presse- & Öffentlichkeitsarbeit





Datum:19.09.2014
Löschbezirke:Wiesbach: 11:56 - 16:10
Eppelborn: 11:56 - 13:28
Humes: 11:56 -
Einsatzart:Mittelbrand
Eingesetzte Fahrzeuge:Polizei (), DLK 23/12 aus Illingen (), Rettungswagen (), TLF 16/25 (1-23), LF 16 TS (1-44), RW 1 (1-51), LF 8 (6-42), LF 8/6 (7-42), LF 16 (7-43)


Rauchmelder warnte Anwohner rechtzeitig | Freitag, 19.09.2014


Vorschau
Einsatzkräfte vor der Anwesen in der Jägerbergstraße
Wiesbach. Rauchmelder haben bei einem Kellerbrand am 19. September 2014 in der Wiesbacher Jägerbergstraße wohl Schlimmeres verhindert. Gegen Mittag wurde die Anwohnerin und ihr Sohn durch das Piepsen der kleinen Lebensretter auf einen Brand im Keller ihres Wohnhauses aufmerksam und konnte so rechtzeitig die Feuerwehr rufen.

Gegen 11:56 Uhr wurden daraufhin die Löschbezirke Wiesbach, Eppelborn und Humes alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatte sich die Bewohnerin und ihr Sohn bereits ins Freie retten können. Der Brand konnte schnell im Keller im Bereich der Heizungsanlage lokalisiert werden. Unter Atemschutz gelange es den Einsatzkräften dann recht zügig, den Brand zu löschen.

Der Brandrauch hatte sich jedoch bereits im ganzen Haus verteilt. Deshalb musste das Gebäude mit Überdrucklüftern entraucht werden. Der Wiesbacher Ortsvorsteher Klaus Herold war ebenfalls vor Ort und wurde durch den stellvertretenden Wehrführer Christian Holz und den Einsatzleiter Rudi Raber über den Einsatz informiert.

Vor allem durch den Brandrauch entstand ein hoher Sachschaden in noch nicht bezifferter Höhe. Insbesondere der Keller wurde stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Investition in Rauchmelder, die hier erst vor wenigen Wochen installiert wurden, hat sich aber ausgezahlt: Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.

Vor Ort im Einsatz waren auch die Drehleiter aus Illingen sowie Rettungsdienst und Polizei. Die Brandermittler der Kriminalpolizei haben die Ermittlungen zur genauen Brandursache aufgenommen.

Hintergrund: Drehleiter bei Kellerbrand?
Bei diesem Einsatz war auch eine Drehleiter mit vor Ort. Doch warum wird eine Drehleiter bei einem Kellerbrand benötigt, werden sich die Meisten fragen?

Es gibt eigentlich keine Stelle im Haus, wo die Drehleiter mehr benötigt wird als beim Brand in den Untergeschossen. Kommt es hier zu einem Feuer, breiten sich Rauch und Hitze über das Treppenhaus im gesamten Gebäude aus. Dadurch ist bei Gebäuden mit mehreren Wohnungen einer Vielzahl von Personen der Fluchtweg abgeschnitten. Müssen diese evakuiert werden, bleibt oftmals nur die Möglichkeit einen zweiten Rettungsweg über die Drehleiter zu schaffen. Zudem dient die DLK nicht nur als Rettungsgerät für Personen sondern ist auch eine Rückfallebene für die eigenen Männer im Innenangriff.






Einsatzkräfte vor der Anwesen in der Jägerbergstraße












Ein Trupp unter Atemschutz vor dem Gebäude






Auch die Drehleiter aus Illingen war im Einsatz
























Durch Hitze und Rauch entstand hoher Sachschaden




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