Presse- & Öffentlichkeitsarbeit





Datum:03.11.2012
Löschbezirke:Wiesbach: 08:47 - 10:10
Eppelborn: 08:47 - 10:20
Humes: 08:47 -
Einsatzart:Kleinbrand
Eingesetzte Fahrzeuge:Rettungswagen (), DLK 23/12 aus Illingen (), Polizei (), TLF 16/25 (1-23), LF 16 TS (1-44), RW 1 (1-51), LF 8 (6-42), ELW (7-11), LF 8/6 (7-42), LF 16 (7-43), KdoW Wehrführer (Epp 07)


Rauchmelder machte Bewohner rechtzeitig auf Brand aufmerksam | Samstag, 03.11.2012

Beim Brand im Heizungskeller eines Wohnhauses in Wiesbach erlitt eine Person leichte Verletzungen. Das Feuer wurde durch Rauchmelder schnell bemerkt und so größerer Schaden vermieden.


Vorschau
Einsatzkräfte vor dem Anwesen in der Hauptstraße
Wiesbach. Rauchmelder haben am Morgen des 03. November 2012 in Wiesbach wohl Schlimmeres verhindert: Nachdem im Heizungskeller eines Wohnhauses in der Hauptstraße ein Feuer ausgebrochen war, wurden die Bewohner des Anwesens durch das Piepsen des kleinen Lebensretters rechtzeitig auf den Brand aufmerksam. Alle fünf Bewohner konnten sich ins Freie retten und die Feuerwehr alarmieren. Eigene Löschversuche des Eigentümers blieben aber wegen der starken Rauchentwicklung erfolglos.

Aufgrund der unklaren Lage wurden gegen 08:47 Uhr neben dem Löschbezirk Wiesbach auch die Einsatzkräfte aus Humes und Eppelborn alarmiert, aus Illingen machte sich die Drehleiter sowie ein Rettungswagen auf den Weg nach Wiesbach.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte befanden sich keine Personen mehr im Gebäude. Dichter Rauch quoll aus den Lichtschächten vor dem Haus. Im Treppenhaus und in den Zimmern im Erdgeschoss des Hauses konnte eine leichte Verqualmung festgestellt werden.

Der Brandraum konnte schnell im Keller im Bereich des Feststoff-Heizung lokalisiert werden, doch aufgrund der starken Verqualmung musste der eigentliche Brandherd erst gesucht werden. Mit einem C-Rohr konnte der Brand, der ohne offene Flamme schwelte, dann schnell gelöscht werden. Durch das Feuer schmorte auch die Isolierung der Heizungsanlage und sorgte so für die starke Verrauchung.

Mit einem Überdrucklüfter wurden die Kellerräume und das Erdgeschoss belüftet und der Brandort mit der Wärmebildkamera auf versteckte Glutnester kontrolliert. Der 78-jährige Bewohner, der Rauch eingeatmet hatte, musste zur weiteren Untersuchung vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die Brandursache in unklar. Die Heizungsanlage wurde durch das Feuer erheblich beschädigt und musste ausser Betrieb genommen werden. Durch den Brandrauch wurden auch die Räume im Erdgeschoss des Wohnhauses in Mitleidenschaft gezogen. Es entstand Sachschaden in noch unbekannter Höhe. Die Hauptstraße musste für die Dauer der Löscharbeiten voll gesperrt werden. Die Feuerwehr war mit insgesamt 48 Kräften im Einsatz.






Einsatzkräfte vor dem Anwesen in der Hauptstraße






Mit Atemschutzgeräten drangen die Einsatzkräfte in die Kellerräume vor






Ein Feuerwehrmann wartet mit Atemschutzgerät auf seinen Einsatz






Der Brand war im Bereich der Heizungsanlage ausgebrochen




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