Presse- & Öffentlichkeitsarbeit





Datum:15.01.2012
Löschbezirke:Bubach-Calmesweiler: 04:52 -
Eppelborn: 04:52 - 08:00
Macherbach: 04:52 -
Einsatzart:Mittelbrand
Eingesetzte Fahrzeuge:Baubetriebshof (), Rettungswagen (), DLK 23/12 aus Illingen (), Polizei (), ELW (1-11), MTF (1-18), TLF 16/25 (1-23), LF 16 TS (1-44), RW 1 (1-51), LF KatS (2-44), HLF 8/12 (2-45), TSF (8-47), KdoW Wehrführer (Epp 07)


Großer Schaden und Verletzte nach Kellerbrand | Sonntag, 15.01.2012

Drei Menschen wurden bei einem Brand in Bubach-Calmesweiler verletzt. Das Feuer war im Keller des Gebäudes ausgebrochen.

Bild: Großer Schaden und Verletzte nach Kellerbrand

Bubach-Calmesweiler. Am frühen Morgen des 15 Januar kam es in einem Einfamilienhaus in der Straße "Zum Hirschberg" zu einem Brand. Glücklicherweise bemerkte die Ehefrau den Brandgeruch noch rechtzeitig und konnte ihren Mann und ihre 16jährige Tochter wecken. Der Familie gelang zusammen mit ihrem Hund die Flucht ins Freie.

Um 04:52 Uhr wurden die Löschbezirke Bubach-Calmesweiler, Eppelborn und Macherbach von der Kreisalarmzentrale alarmiert. Auch Rettungswagen und Polizei wurden zur Einsatzstelle geschickt. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang dichter Brandrauch aus der Eingangstür und den Fenstern im Obergeschoss des Wohnhauses.

Zu diesem Zeitpunkt befanden sich keine Personen mehr im Gebäude. Da die Situation am Anfang unübersichtlich war, wurde die Drehleiter aus Illingen nachgefordert. Ausgerüstet mit Atemschutzgeräten drangen mehrere Trupps zur Erkundung in das Gebäude vor. Sie konnten den Brandherd im Bereich der Heizungsanlage im Keller des Hauses lokalisieren und löschen. Um 05:23 Uhr konnte dem Einsatzleiter "Feuer aus" gemeldet werden. Mit Überdrucklüftern musste der Brandrauch aus dem Gebäude gedrückt werden, um freie Sicht zu erhalten.

Ein Trupp mit Atemschutzgeräten im Korb der Drehleiter
Der Einsatz der Feuerwehr war damit aber noch nicht beendet: Der zugestellte Heizungsraum musste ausgeräumt werden, um unter dem Schutt versteckte Glutnester zu finden und abzulöschen. Mehrmals kam dabei die Wärmebildkamera zum Einsatz. Durch die Hitze war die Lötstelle einer Wasserleitung geschmolzen, so dass austretendes Wasser den Kellerbereich unter Wasser gesetzt hatte. Ebenfalls durch die Hitze stark beschädigt wurde der Sicherungskasten im Keller. Deshalb musste das Gebäude durch Elektrofachkräfte der Feuerwehr vom Energienetz getrennt werden. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bin in die frühen Morgenstunden.

Durch die herrschenden Minustemperaturen gefror Löschwasser und verwandelte Straße und Bürgersteig an der Einsatzstelle in eine Eisbahn. Deshalb wurden die Fahrbahn mit einem Winterdienstfahrzeug vom Eppelborner Gemeindebauhof abgestreut. Hierbei erwies es sich von Vorteil, dass Mitglieder der Feuerwehr hauptberuflich dort angestellt sind, so dass das Streufahrzeug zeitnah zur Verfügung stand.

Nachlöscharbeiten vor dem Gebäude
Die drei Bewohner erlitten bei dem Brand Rauchgasvergiftungen. Sie wurden vom Rettungsdienst vor Ort behandelt und zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert. Durch den Brandrauch wurden alle Räume des Wohnhauses in Mitleidenschaft gezogen. Das Anwesen ist dadurch bis auf weiteres unbewohnbar. Die genaue Brandursache ist unklar und muss von der Polizei ermittelt werden. Es entstand erheblicher Sachschaden.

Die Feuerwehr weist in diesem Zusammenhang noch einmal auf die Bedeutung von Rauchmeldern hin: In den allermeisten Fällen werden Bewohner durch die giftigen Brandgase nicht mehr wach. Rauchmelder können Leben retten!






Dichter Rauch dringt aus dem Wohnhaus in der Straße "Zum Hirschberg"






Einsatzkräfte vor dem Anwesen in der Straße "Zum Hirschberg" in Bubach-Calmesweiler






Rauch dringt aus einem Fenster im Obergeschoss des Wohnhauses






Ein Trupp bereitet sich für den Innenangriff vor






Ein Trupp bereitet sich für den Innenangriff vor






Einsatzkräfte vor dem Anwesen in der Straße "Zum Hirschberg"






Auch aus den Fenster im rückwärtigen Gebäudeteil dringt dichter Brandrauch






Einsatz der Überdrucklüfter vor dem Gebäudeeingang






Auch die Drehleiter aus Illingen war im Einsatz






Einsatz der Drehleiter






Ein Trupp mit Atemschutzgeräten im Korb der Drehleiter






Ein Rettungstrupp steht vor dem Gebäude in Bereitschaft






Ein Trupp mit Atemschutzgeräten im Korb der Drehleiter






Nachlöscharbeiten vor dem Gebäude






Durch die Hitze war die Lötstelle einer Wasserleitung geschmolzen und hatte für Überschwemmung gesorgt






Stromleitungen waren durch die Hitze geschmolzen






Stark beschädigt wurde auch der Sicherungskasten. Die Zähler sind im unteren Teil zu erkennen.






Mit einem Winterdienstfahrzeugs des Gemeindebauhofs wurde die Fahrbahn gestreut




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