FEUERWEHR EPPELBORN
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Sonntag, 26.11.2006
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Frank Recktenwald
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Wahlen bei der Feuerwehr - Wehrführung im Amt bestätigt

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Bürgermeister Fritz Hermann Lutz begrüßte die 185 anwesenden Feuerwehrmänner und -frauen, die zur Wahl der Gemeindewehrführung in den Saal von big Eppel gekommen waren
Die Anwesenden hatten am Morgen des 26. November 2006 eine wichtige Entscheidung zu treffen: Wer soll in der Position des Gemeindewehrführers und seines Stellvertreters die Geschicke der Feuerwehr in den nächsten sechs Jahren lenken?

Doch zuerst konnte Bürgermeister und Chef der Wehr neben den 185 aktiven Feuerwehrleute, die gekommen waren auch die Ortsvorsteher und den stellvertretenden Kreisbrandinspekteur Werner Thom im Saal von big Eppel begrüßen. Lutz nutzte die Gelegenheit, der amtierenden Wehrführung für die Arbeit in den vergangenen sechs Jahren zu danken.

Er betonte besonders das Vertrauensverhältnis zur Rathausspitze. Auch wenn man nicht immer einer Meinung war, konnte für alle anstehenden Probleme eine Lösung gefunden werden. "Diese Wehrführung hat dafür gesorgt, dass die Feuerwehr Eppelborn auch über die Gemeindegrenzen hinaus einen guten Namen hat", so der Bürgermeister. Besonders das Engagement der Feuerwehrleute bei Neubau, Umbau oder Renovierungen von Feuerwehrgerätehäusern habe in den letzten Jahren gezeigt, dass sich die Bürger auf die Feuerwehr der Großgemeinde Eppelborn verlassen können.

Gleich drei Kandidaten wurden für das Amt des Wehrführers von der Versammlung vorgeschlagen. Doch der amtierende Amtsinhaber Hermann Josef Recktenwald konnte sich mit 113 Stimmen gegen die Mitbewerber Engelbert Ruschel aus Habach und Stefan Blum aus Dirmingen bereits im ersten Wahlgang behaupten.

Ganz ähnlich auch die Situation bei der Wahl seines Stellvertreters: Auch hier konnte sich der bisherige Stellvertreter Klaus Theis aus Macherbach gegen seine Konkurenten Stephan Rein aus Wiesbach und Engelbert Ruschel durchsetzen.

Sowohl Recktenwald also auch Theis nahmen die Wahl an und dankten der Versammlung für das ihnen entgegengebrachte Vertrauen. Gemeinsam mit der Verwaltung stehen ihnen jetzt große Aufgaben bevor: Mit der Reform des Brandschutzgesetzes im Saarland wird eine Risiko- und Gefahrenanalyse gefordert, die im kommenden Jahr unter Mitarbeit der Feuerwehr für die Gemeinde erstellt werden wird.