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Dienstag, 17.10.2006
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Frank Recktenwald
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Feuerwehren haben ein neues Brandübungshaus in Malstatt

Saarbrücken. Innenministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat in Saarbrücken das neue Brandübungshaus der Feuerwehren eingeweiht. Das Gebäude steht in der Weißenburger Straße in Malstatt auf dem Gelände der Landesfeuerwehrschule.

800000 Euro hat das Land für das Projekt investiert. Kramp-Karrenbauer: "Wir wollen unseren Feuerwehrleuten ein Stück mehr Sicherheit geben." Denn es biete den Wehrleuten die Chance, das Bekämpfen simulierter Brände unter nahezu realistischen Bedingungen einzuüben.

Es ist das einzige Übungshaus im Umkreis von 200 Kilometern und selbst die Luxemburger Behörden interessieren sich dafür. "Für mich ist die Anlage ein Muss, das Geld ist gut angelegt", sagte Landesbrandinspekteur Bernd Becker. Geht es nach ihm, sollen zunächst jene der 11500 Saar-Floriansjünger geschult werden, die noch wenig Erfahrung mit Brandeinsätzen haben. Pro Jahr können hier übrigens bis zu 600 Lehrgangsteilnehmer trainiert werden.

Zwar sieht das verklinkerte Gebäude von außen aus wie ein normales Wohnhaus. Das Innere hat es aber in sich. Auf vier Geschossebenen gibt es eine Menge Brandstellen, die alle über Gasbrenner mit Temperaturen von bis zu 650 Grad gesteuert werden. Die Simulation reicht vom Sofabrand bis zum explosionsartigen Durchzünden heißer Brandgase. Mit Rauchgeneratoren lassen sich die Übungsräume komplett vernebeln. Auch unvorhergesehene Ereignisse, etwa Kindergeschrei, lassen sich einprogrammieren. Vom Leitstand aus kann die Anlage jederzeit abgeschaltet werden. Dies gebe den Teilnehmern Sicherheit.

Quelle: Saarbrücker Zeitung