FEUERWEHR EPPELBORN
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Samstag, 27.05.2006
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Frank Recktenwald
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Jugendliche absolvieren Prüfungen der Leistungsspange

Vorschau
Aufbau eines Löschangriffs - Eine der Aufgaben der Jugendfeuerwehrleistungsspange
Die Leistungsspange ist die höchste Auszeichnung, die die Jungen und Mädchen in der Jugendfeuerwehr erhalten können. Um sie zu bekommen, müssen mehrere feuerwehrtechnische und sportliche Aufgaben bestanden werden. Die jährliche Abnahme der Leistungsspange findet zusammen mit dem Kreisjugendfeuerwehrtag statt, der in diesem Jahr vom Löschbezirk Landsweiler-Reden ausgerichtet wurde.

Rund 250 Jugendfeuerwehrleute waren ins Kohlwaldstadion gekommen. Für diejenigen, die nicht an der Leistungsspangenprüfung teilnahmen, hatten die Verantwortlichen Wettkämpfe vorbereitet. Spiele wie Leinenweitwurf, Tauziehen oder Rasenski sorgten dafür, dass bei den Jugendlichen keine Langeweile aufkam.

Auch eine Gruppe aus der Gemeinde Eppelborn nahm an den Prüfungen teil und musste ihr Können in Disziplinen wie Kugelstoßen, Staffellauf, Löschangriff und theoretischem Wissenstest beweisen. Zusammen mit ihnen waren auch Gruppen aus Schiffweiler, Heiligenwald, Landsweiler-Reden, Illingen, Stennweiler, Münchwies-Hangard, Spiesen-Elversberg und Ottweiler am Start. Alle absolvierten sie die gestellten Aufgaben zur Zufriedenheit der Wertungsrichter und bekamen das begehrte Leistungsabzeichen von Landrat Dr. Hinsberger verliehen. Die Leistungsspange stellt den Abschluß der Ausbildung in der Jugendfeuerwehr dar. Die meisten der Jugendlichen werden mit Erreichen des 16. Lebensjahres in die Reihen der Einsatzabteilung übernommen.

Trotz der ausgelassenen guten Laune machte eine Sache die Verantwortlichen nachdenklich: "Im Landkreis Neunkirchen haben wir in diesem Jahr 60 Jungen und Mädchen weniger in der Jugendfeuerwehr", so der Kreisjugendfeuerwehrbeauftragte Markus Klein aus Ottweiler. Saarlandweit sank die Zahl der Jugendfeuerwehrmitglieder innerhalb des letzten Jahres um 600 Jugendliche. Da die meisten Aktiven zuvor bei der Jugendfeuerwehr waren, sind ernste Personalprobleme bei den Freiwilligen Feuerwehren in den nächsten Jahren zu erwarten, sollte sich dieser Negativtrend fortsetzen.