FEUERWEHR EPPELBORN
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Mittwoch, 26.10.2005
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Frank Recktenwald
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Brandheisse Ausbildung für die Pflegekräfte des Seniorenheims

Vorschau
Heisse Situationen erlebten die Pflegekräfte des Seniorenheimes St. Josef während der Brandschutzausbildung bei der Feuerwehr
Eppelborn. Zugegeben, die Fettexplosion nach dem Versuch, eine brennende Friteuse mit Wasser zu löschen, war der Höhepunkt der Brandschutzausbildung bei der Feuerwehr, an der 40 Pflegekräfte des Seniorenheims St. Josef in Eppelborn an zwei Terminen teilnahmen. Doch vor den praktischen Versuchen stand zuerst einmal Theorie auf dem Stundenplan. Löschbezirksführer Felix Becker erklärte nicht nur grundlegende Themen des vorbeugenden Brandschutzes, sondern ging auch auf besondere Punkte des Seniorenheims im Ortskern von Eppelborn ein.

So muss bei einem Ernstfall nicht nur die Feuerwehr alarmiert werden, sondern unter Umständen frühzeitig eine Evakuierung der überwiegend betreuungsbedürftigen Bewohnerinnen und Bewohner beginnen. Doch bevor es soweit kommt, können viele Brände bereits in der Enstehungsphase gelöscht werden. Deshalb lernten die Pflegekräfte, welche Feuerlöscherarten es gibt und wie diese eingesetzt und bedient werden. Themen des baulichen Brandschutzes wie Flucht- und Rettungswege wurden behandelt und auf Probleme wie dem Verkeilen von Brandschutztüren eingegangen.

Im Anschluss an den theoretischen Teil konnte dann das zuvor erworbene Wissen in der Praxis geübt werden. Nach der erwähnten Fettexplosion hatten die Teilnehmer Gelegenheit, ein Feuer mit einem Feuerlöscher selbst zu löschen, was den meisten auch auf Anhieb gelang.

Brandschutzausbildungen dieser Art werden regelmäßig für die verschiedenen Firmen und Einrichtungen durchgeführt. Dass das sinnvoll ist, zeigte ein Brand im Seniorenheim vor wenigen Jahren, der durch kurz zuvor geschulte Mitarbeiter frühzeitig gelöscht wurde und so ein Ausbreiten des Feuers und ein damit verbundener Schaden wirkungsvoll verhindert werden konnte.