FEUERWEHR EPPELBORN
Montag, 23.10.2017 02:32
Eppelborn  |  Bubach-Calmesweiler  |  Dirmingen  |  Habach  |  Hierscheid  |  Humes  |  Wiesbach  |  Macherbach  
Dienstag, 24.01.1995
Druckversion
Frank Recktenwald
Top FEUERWEHR IN DER PRESSE

Geplant ist Stärkung der zentralen Grundausbildung

Wiesbach (ki). Ein relativ ruhiges Jahr war das Jahr 1994 für den Löschbezirk Wiesbach. Insgesamt siebenmal mußten die Feuerwehrmänner ausrücken um zu helfen. Viermal mußten sie technische Hilfe leisten, zwei Kleinbrände wurden bekämpft und einmal wurde blinder Alarm ausgelöst. Dies resümierte Löschbezirksführer Günter Klein bei der Jahreshauptversammlung des Löschbezirks Wiesbach. Insgesamt haben die Wehrmänner 5240 Stunden abgeleistet um für den Ernstfall gewappnet zu sein. Der Mitgliederstand der Feuerwehr hat sich gegenüber dem Vorjahr erhöht und beträgt nun 47 Mann. Hinzu kommen noch 12 Jugendwehrmänner und 14 Alterswehrkameraden.

Den guten Zuspruch zur Jugendfeuerwehr führt Günter Klein auf eine Werbeaktion in der Grundschule im Frühjahr zurück. In seinen weiteren Ausführungen ging Klein auch auf den Zustand des Wiesbacher Gerätehauses ein. Bei den Toren würden Sicherheitsmängel bestehen, Umkleideräume sowie Dusch- und Werkstatträume würden ganz fehlen. Ebenfalls wäre ein Büroraum angebracht. Klein erinnerte den Bürgermeister der Gemeinde, Fritz-Hermann Lutz, an sein Versprechen bis 1997 Abhilfe zu schaffen.

Der neugewählte Wehrführer der Gemeinde Eppelborn, Hermann Recktenwald, hob bei seinen Ausführungen die Wichtigkeit der Ausbildung hervor. Für das kommende Jahr soll verstärkt zentrale Grundausbildung betrieben werden, um das Ausbildungsniveau der gesamten Gemeinde auf einen Nenner zu bringen. Auch der Umgang und die Übung mit Atemschutzgeräten als persönlicher Schutz sei immens wichtig und deswegen verstärkt zu betreiben. Auch die Ausbildung der Gefahrstoffbekämpfung müsse forciert betrieben werden, so die Forderung von Recktenwald. Im weiteren Verlauf der Versammlung wurde der Beschluß zum Ankauf eines Personalcomputers gefaßt. Er soll die Arbeit des Schriftführers entlasten und die Verwaltung des Löschbezirkes generell erleichtern.

Bedingt durch die Neuwahl der Führung wurden Ergänzungswahlen zum Vorstand notwendig. Als Schriftführer wurde Stephan Rein gewählt, der somit Günter Klein in diesem Amt ablöst. Markus Bernadi kümmert sich als Funkwart zukünftig um das Funkwesen im Löschbezirk. Für Günther Neu, den ehemaligen Gerätewart und jetzigen stellvertretenden Löschbezirksführer, wurden die Kameraden Bernhard Jung und Peter Jochum ernannt. Mathias Götzinger wurde von der Jugendwehr in die aktive Feuerwehr übernommen.

Quelle: Saarbrücker Zeitung