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Sonntag, 17.12.2017 10:56
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Dienstag, 03.10.1995
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Frank Recktenwald
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Zusammenarbeit wie immer bestens

Habach (ki). Der Absturz zweier Hubschrauber und die anschließende Explosion der Maschinen beim psychiatrischen Pflegeheim in Habach waren die Ursache für den Brand im Pavillon 4 und im Verwaltungsgebäude der Pflegestation. Da sich im Pavillon 4 die meisten Personen befinden und der Brand sehr schnell um sich greift, ist schnelle und umfangreiche Hilfe erforderlich. Um 15.50 Uhr werden nacheinander die Löschbezirke Habach, Wiesbach, Eppelborn, Dirmingen, Humes, Bubach, Hierscheid und Macherbach alarmiert. Die Ortsgruppe des DRK Habach rückt ebenfalls zur Unfallstelle aus und übernimmt die Erstversorgung der Verletzten. Dies war die Ausgangssituation für die Abschlußübung der Feuerwehr der Gemeinde Eppelborn. Unter der Gesamtleitung von Wehrführer Hermann-Josef Recktenwald und dem mit der Einsatzleitung betrauten Habacher Löschbezirksführer Engelbert Ruschel mußten die 188 Wehrmänner und -frauen ihrer Aufgabe gerecht werden.

Die Löschbezirke Habach, Wiesbach, Eppelborn und Dirmingen wurden überwiegend zur Menschenrettung, aber auch zur Brandbekämpfung eingesetzt, während die Löschbezirke aus Humes, Bubach-Calmesweiler, Hierscheid und Macherbach die Wasserversorgung und die Brandbekämpfung übernahmen. Bürgermeister Fritz-Hermann Lutz und die Ortsvorsteher der Gemeinde machten sich ein Bild von der Einsatzkraft der Feuerwehr. Wehrführer Recktenwald kritisierte den ungenügenden Druck im Wasserleitungsnetz im Bereich des Pflegeheimes. Sehr zufrieden mit dem Übungsverlauf äußerten sich der Bürgermeister und die Wehrführer. Konrad Schäfer, Zugführer des DRK Habach, lobte die gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr sowie die Leistungen der Rotkreuzhelfer von Habach. Für sie galt, die erste Hilfe bei Knochenbrüchen, Kopfverletzungen und inneren Verletzungen zu leisten.

Quelle: Saarbrücker Zeitung