FEUERWEHR EPPELBORN
Montag, 22.01.2018 01:21
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Samstag, 04.10.1997
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Frank Recktenwald
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Schnelligkeit war Trumpf

Dirmingen (lh). Eine groß angelegte Räumungsübung hatten die beiden Löschbezirke von Dirmingen, Eppelborn und die "Schnelle Einsatzgruppe" des Landkreises Neunkirchen, mit DRK-Kräften aus Illingen, Eppelborn, Wiesbach, Habach und Bubach-Calmesweiler, mit der Schulleitung der Rothenbergschule vorbereitet. Wer mehr Sicherheit erreichen will, der muß entsprechend üben, so Schulleiter Norbert Puhl nach Abschluß der erfolgreichen Übung.

Simulationslage: Im Heizungsraum der Schule ist ein Brand ausgebrochen. Starke Rauchentwicklung macht sich bemerkbar. Der größte Teil der anwesenden, geistig behinderten Kinder kann mit den Lehrkräften das völlig verrauchte Schulgebäude rechtzeitig verlassen. Einige Personen werden jedoch noch vermißt. Die Wehren von Dirmingen und Eppelborn sind bei diesem Brand vor eine besondere Situation gestellt. Wie reagieren die Eingeschlossenen? Selbstverständlich hat hier Menschenrettung Priorität vor der Brandbekämpfung.

Sehr schnell haben die 37 DRK-Helfer, die mit mehreren Einsatzfahrzeugen angeeilt kamen, auf der benachbarten Wiese ein Feldlazarett mit zwei großen Zelten aufgestellt, in dem die 17 Verletzten eine Erstversorgung erhalten und sofort mit den Fahrzeugen in Krankenhäuser abtransportiert wurden. Schlechte Zufahrtsverhältnisse behindern zudem noch die Rettungsaktion.

Nach einer Stunde war die Übungsaktion im wesentlichen beendet, und die anwesenden Führungskräfte der Feuerwehr zogen eine erste Übungsbilanz.

Quelle: Saarbrücker Zeitung