FEUERWEHR EPPELBORN
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Montag, 20.10.2003
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Frank Recktenwald
Top FEUERWEHR IN DER PRESSE

Jeder kann sich auf Kameraden verlassen

Wiesbach (nip). Die Freiwillige Feuerwehr Wiesbach ist stets zur Stelle, wenn man sie braucht. Deshalb ist ein Familienabend so wie jetzt in der Wiesbachhalle, eine gute Gelegenheit durchzuschnaufen und die Kameradschaft zu pflegen. Denn bei Einsätzen muss sich einer auf den anderen verlassen können. Lob kam deshalb auch von Ortsvorsteher Richard Kleer. Eppelborns Bürgermeister Fritz-Hermann Lutz bedankte sich bei den sehr engagierten Wiesbacher Feuerwehrleuten für die geleistete Arbeit. Der Rathaus-Chef unterstrich außerdem auch, dass eine Strukturreform im Löschwesen der Großgemeinde innerhalb der nächsten zehn Jahre unumgänglich sei. Langfristig müsse man auch in diesem Bereich Kosten sparen.

Eine Reform solle indes "nicht gegen die Feuerwehr, sondern nur mit ihr" über die Bühne gehen, meinte Lutz. Derzeit verfüge man in der Gemeinde über 20 Großfahrzeuge Mit 315 Aktiven erfüllt die Gemeinde Eppelborn weit mehr als ihr Soll. Hermann-Josef Recktenwald, Wehrführer der Gemeinde lobte die Arbeit der Wiesbacher Wehr: "Die Einsätze sind nicht immer einfach, am Wallenborn gab es diesen Sommer auch einen Unfall mit Todesfolge." Auch der Wiesbacher Löschbezirksführer Günther Neu bedankte sich bei den 46 Aktiven, den 17 Vertretern der Alterswehr sowie den 19 Mitgliedern der Jungfeuerwehr für die geleistete sehr gute Arbeit.

Auch Beförderungen standen an

Einen großen Programmteil machten die Ehrungen aus. Der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, Detlef Köberling, ehrte Engelbert Altmeyer und Hermann Rothenbusch für 50-jährige Zugehörigkeit zur Wehr. Bürgermeister Lutz überreichte das goldene Ehrenkreuz (35 Jahre) an Alois Brill und Josef Neu, das silberne (25 Jahre an Michael Haas sowie Armin und Guido Schmitt. Landesstabführer Günter Schmitt zeichnete Peter Jochum für 20 Jahre Mitgliedschaft im Spielmannszug aus und den aktuellen Wiesbacher Spielmannszugführer Stephan Rein für zehn Jahre. Stephan Rein wurde zudem zum Oberlöschmeister befördert. Löschmeister wurde Karsten Neu, zum Oberfeuerwehrmann stiegen auf Oliver Steil und Stefan Woll. Mit Christina Decker, Daniela Glaub, Eva-Maria Hermann und Susanne Hofstetter wurden erstmals vier weibliche Kräfte zusammen mit Steven Brill in die aktive Wehr übernommen.

Peter Meiser, der die Geschichte der Wiesbacher Wehr seit der Gründung 1885 in einem interessanten Vortrag zusammenfasste, wurde intern geehrt für 30 Jahre als Beisitzer im Vorstand. Für die musikalische Umrahmung des Abends sorgte selbstverständlich der Spielmannszug sowie des späteren Abend Alleinunterhalter Armin Bommer.

Quelle: Saarbrücker Zeitung