FEUERWEHR EPPELBORN
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Freitag, 10.09.2004
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Frank Bonner
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Vereinsfahrt nach Speyer und Schwetzingen

Bubach-Calmesweiler. In diesem Jahr führte unser Löschbezirk einen zweitägigen Ausflug durch. Diesmal ging es in die schöne Dom- und Kaiserstadt Speyer im Herzen der Pfalz. Außerdem besuchten wir die Große Kreisstadt Schwetzingen in Baden-Württemberg.
Am Freitag, den 10. September 2004 starteten wir gut gelaunt um 7:30 Uhr unsere Tour ab "Borre Eck" in Bubach nach Speyer. Unterwegs kehrten wir im "Katharinenhof" in Hinterweidenthal ein. Gestärkt von einem echten Pfälzer Frühstück ging es dann weiter nach Speyer.
Um erste Eindrücke von der Stadt und Ihren Sehenswürdigkeiten zu erhalten, stand eine Stadtbesichtigung auf dem Reiseplan. Dabei zeigte uns der Stadtführer die historische Bedeutung der Stadt Speyer auf. Begonnen wurde unsere Stadtbesichtigung am herausragendsten Bauwerk Speyers - dem romanischen Kaiserdom mit Grablege von acht deutschen Kaisern und Königen. Dieser Bischofssitz des Bistums Speyer ist seit 1981 als Hauptwerk romanischer Baukunst in Deutschland in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen. Fortgesetzt wurde unsere Besichtigung an der Dreifaltigkeitskirche. Hier wurde dann auch die Bedeutung der Stadt Speyer für den Protestantismus verdeutlicht. Anschließend führten wir unseren Stadtspaziergang weiter durch die Fußgängerzone bis hin zum Altpörtel. Bei diesem Bauwerk handelt es sich mit 55 Metern um eines der höchsten Stadttore Deutschlands. Nachdem wir die zahlreichen Stufen erklettert hatten, konnten wir einen herrlichen Ausblick über die Stadt Speyer genießen.
Schließlich ging es zur letzten Station unserer Stadtbesichtigung, dem jüdischen Kultbad (heb. Mikwe). Hier erläuterte uns der Stadtführer das Baderitual und zeigte uns noch Teile von der ehemaligen Männer- bzw. Frauensynagoge. Während dieser Besichtigung konnten wir viel Interessantes und Amüsantes über die historische Stadt Speyer erfahren.
Nach einer kurzen Pause und einem Spaziergang zum Rhein hieß es dann Leinen los! auf dem Fahrgastschiff Pfälzerland. Hier unternahmen wir eine zweistündige Dampferfahrt mit Kaffee und Kuchen auf dem Reffenthaler Altrhein. Am Spätnachmittag bezogen wir unser Hotel in unmittelbarer Nähe zum Technikmuseum und nur wenige Minuten von der Altstadt entfernt.
Zum Abschluss des Tages erwartete uns das Abendessen in der Erlebnisgastronomie Pfälzer Weindorf. Hier verbrachten wir auf dem Marktplatz einen unterhaltsamen Abend bei Live-Musik, Tanz und Unterhaltung. Dabei wurde viel gesungen und gelacht.
Am Samstag stand nach dem Frühstücksbuffet der Besuch des Technik-Museums auf dem Programm. Hier konnten verschiedene technische Sensationen erlebt werden. In der Ausstellung befand sich neben den von uns bewunderten historischen Feuerwehrfahrzeugen und Gerätschaften u. a. im Außenbereich auch die Antonow 22, das größte propellergetriebene Transportflugzeug der Welt. Außerdem war neben einem 466 Tonnen schweren U-Boot der Bundesmarine auch ein Jumbo Jet in Flugposition ausgestellt. Insgesamt war schon der Besuch des Museum ein Erlebnis für sich.
Gegen Mittag hieß es dann Abschied nehmen von Speyer. Auf unserem Reiseplan stand ein Besuch der Baden-Württembergischen Stadt Schwetzingen. Diese Stadt nutzten die Kurfürsten der Pfalz als Sommerresidenz. In dieser schönen Umgebung war am Schlossplatz im Brauhaus Zum Ritter unser Mittagessen reserviert. Nach dem Mittagessen führte uns der Braumeister noch in die Geheimnisse des Bierbrauens ein und zeigte uns seine Produktionsstätte. Nach der Besichtigung dieser kleinen Hausbrauerei konnte der hauseigene Gerstensaft gekostet werden.
Im Anschluss daran ließen wir uns noch von der historischen Stadt mit ihrem Schloss und dem dazugehörigen herrlichen Schlossgarten zum Verweilen einladen. Wir konnten beim Besuch des Schlossgartens eine der schönsten Gartenanlagen Europas durchwandern und wandelten auf Wegen, auf denen sich bereits Mozart inspirieren ließ. Am späten Nachmittag traten wir dann schließlich unsere Heimreise an. Unterwegs machten wir noch einen kleinen Zwischenstopp in Ramstein zum Abendessen, bevor wir gegen 21:30 Uhr unseren Ausgangspunkt wieder erreichten.
Allen Reiseteilnehmern wird diese gelungene Reise wohl noch lange in Erinnerung bleiben. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle der Reisevermittlung Tanja Schnur aus Aschbach, die zusammen mit Markus Rauber diesen Ausflug geplant und organisiert hat.