FEUERWEHR EPPELBORN
Mittwoch, 16.10.2019 08:50
Eppelborn  |  Bubach-Calmesweiler  |  Dirmingen  |  Habach  |  Hierscheid  |  Humes  |  Wiesbach  |  Macherbach  
Samstag, 28.09.2019
Druckversion
Frank Recktenwald
Top AUSBILDUNG

Gemeinschafts-Übung: Unfall mit Linienbus und PKW

Vorschau
Gemeinsame Übung von Feuerwehr, Polizei und DRK in Dirmingen
Dirmingen. Mehrere Verletzte nach einem Unfall zwischen einem Pkw und einem Linienbus war die Ausgangslage zu einer großen Übung im Ortsteil Dirmingen am 28. September 2019. Ein mit 12 Kindern besetzter Bus war mit einem Pkw kollidiert, in dem 2 Personen unterwegs waren. Der Busfahrer sowie die Kinder im Bus waren bei dem Unfall zum Teil schwer verletzt worden, die beiden Pkw-Insassen waren in ihrem Fahrzeug eingeklemmt.

Als erstes traf ein Kommando der Polizeiinspektion Lebach am Unfallort ein. Die beiden Polizisten begannen sofort damit, sich einen Überblick über sie Situation zu verschaffen. Als nur kurz darauf die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr aus dem Löschbezirk Dirmingen eintrafen, konnten sie dem Einsatzleiter so bereits mit wichtigen Informationen unterstützen.

Gemeinsame Übung von Feuerwehr, Polizei und DRK in Dirmingen
Schnell war klar: Hier müssen weitere Kräfte zur Unterstützung anrücken. Deshalb wurden die Löschbezirke Berschweiler und Marpingen aus der Nachbargemeinde zur Unterstützung nachgefordert. Während die verletzten Schüler im Bus vom Rettungsdienst und Kräften der Feuerwehr betreut wurden, wurde zur technischen Rettung der Pkw-Insassen schweres Gerät vorbereitet.

Zur Versorgung der vielen Verletzten rückte die Schnelle Einsatzgruppe (SEG) des DRK Landkreises St. Wendel an. Die Helfer bauten ein Behandlungszelt auf und richteten einen Behandlungsplatz ein. Dort wurden die Verletzten von einem Arzt untersucht und erstversorgt, bevor sie zur Weiterbehandlung in umliegende Kliniken transportiert werden konnten.

Gemeinsame Übung von Feuerwehr, Polizei und DRK in Dirmingen
Zwischenzeitlich wurden von der Feuerwehr die Fahrzeugtüren sowie das Dach des Unfallwagens abgetrennt, um in Abstimmung mit dem Notarzt die beiden Fahrzeuginsassen so schonend wie möglich durchführen zu können.

Insgesamt waren an der Übung rund 70 Einsatzkräfte beteiligt. Die Wehrführer der Gemeinde Marpingen und Eppelborn sowie der Kreisbrandmeister des Landkreises St. Wendel hatten die Übung als sachkundige Beobachter interessiert verfolgt.

Es war die erste Großübung dieser Art, bei der Einsatzkräfte von Feuerwehr aus Dirmingen und Marpingen, Polizei und DRK beteiligt waren. Die Übungsleitung war mit der gezeigten Leistung sehr zufrieden: "Die Zusammenarbeit zwischen Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst lief ruhig und sehr gut ab", so das Fazit aus dieser Übung.