FEUERWEHR EPPELBORN
Samstag, 16.02.2019 16:06
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Donnerstag, 31.01.2019
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Frank Recktenwald
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Evakuierungsmaßnahmen zur Entschärfung der Fliegerbombe am Bahnhof in Eppelborn

Bild: Evakuierungsmaßnahmen zur Entschärfung der Fliegerbombe am Bahnhof in Eppelborn

In Eppelborn ist am Dienstag, den 29.01.2019, im Bereich des Bahnhofes eine Fliegerbombe gefunden worden. Die ca. 250 kg schwere Bombe liegt im Gleisbett und wurde bei Bauarbeiten entdeckt. Die Arbeiten wurden sofort eingestellt. Der Kampfmittelräumdienst hat die Bombe bereits untersucht. Der Gefahrenbereich wurde gesichert, abgesperrt und wird von Bahnbediensteten rund um die Uhr überwacht. Zusätzlich wird die Polizei Streifenkontrollen durchführen.

Die Bahnstrecke zwischen Lebach-Jabach und Illingen wurde, um Erschütterungen zu vermeiden, gesperrt. Die Bahn hat einen entsprechenden Ersatzverkehr eingerichtet.

Von der Bombe geht aktuell keine Gefahr aus. Für eine Entschärfung muss jedoch eine vorsorgliche Evakuierung der Bevölkerung in einem Radius von rund 300m um die Fundstelle stattfinden. Der genaue Sperrbereich ist aus dem beigefügten Lageplan ersichtlich.

Der Termin für diese Evakuierung und weiteren Arbeiten wurde auf Sonntag, den 10. Februar 2019 festgelegt.

Der betroffene Bereich wird ab 7:30 Uhr abgeriegelt und geräumt. An Fünf Straßen und sechs Fußwegen werden entsprechende Sperrungen aufgestellt, die mit Ordnern und auch Polizei überwacht werden. Die Ortsdurchfahrt Eppelborn ist daher bis zum Abschluss der Arbeiten voll gesperrt.

Die betroffenen Anwohner werden dieser Tage schriftlich über die Evakuierungsmaßnahme informiert und werden am Tag der Räumung mit Lautsprecherdurchsagen erneut auf die Gefahrensituation hingewiesen, bzw. aufgefordert, den Sperrbereich zu verlassen.

Ab 9:00 Uhr werden Klingeltrupps die einzelnen Straßenzüge kontrollieren und überprüfen, ob alle Anwohner den Bereich verlassen haben. Mit Hilfe der Polizei kann bei Widerständen auch eine zwangsweise Evakuierung von Personen erfolgen.

Das Senioren- und Pflegeheim "Am Kloster 1" wird an diesem Vormittag mit seinen rund 80 Bewohnern in der Hirschberghalle in Bubach-Calmesweiler untergebracht. Für die übrigen Anwohner steht als Sammelplatz die Hellberghalle in der Hellbergstraße in Eppelborn zur Verfügung. Hier erfolgt eine Betreuung durch Hilfsorganisationen.

Sobald der betroffene Bereich komplett evakuiert wurde, können die eigentlichen Entschärfungsarbeiten an der Bombe erfolgen.

Nach Freigabe durch den Kampfmittelräumdienst werden sämtliche Sperrungen aufgehoben und die Bewohner darüber informiert, so dass diese in ihre Häuser zurückkehren können.

Alle erforderlichen Maßnahmen werden von dem eigens im Rathaus eingerichteten Krisenstab der Gemeindeverwaltung und der Feuerwehr Eppelborn unter der Leitung der Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset organisiert und angeordnet.

Für Fragen hat die Gemeinde Eppelborn ein Bürgertelefon unter den Telefonnummern (06881) 969117 und (06881) 969123 eingerichtet. Hierhin kann man sich auch wenden, wenn Hilfe bzw. eine Unterstützung am Evakuierungstag notwendig ist.

Sperrzone
Die Sperrzone umfasst folgende Straßen bzw. Straßenabschnitte:

vollständig:

  • Am Güterbahnhof
  • Am Kloster
  • Am Markt
  • Bahnhofstraße
  • Europaplatz
  • Im Fröschengarten
  • Juchemstraße
  • Kirchplatz

teilweise:

  • Dirminger Straße Nr. 1 – 16
  • Matzenberg Nr. 1 – 3a
  • Prümburgstraße Nr. 1 – 24
  • Schloßstraße Nr. 1 – 5, 7,9, 11, 15, 17, 19, 21, 23, 25, 27, 29, 31, 33, 35, 37