FEUERWEHR EPPELBORN
Sonntag, 22.10.2017 03:06
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Samstag, 20.08.2016
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Hans-Werner Guthörl
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Waldbrandübung mit Familiennachmittag im LB Dirmingen

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Foto: Melanie Heinen
Dirmingen. Bei Anfahrt der Einsatzstelle, die über zwei Zuwegungen innerhalb Dirmingens erfolgte, stellte der ersteintreffende Einheitenführer des Löschfahrzeugs LF8, 3/41 fest, dass im Bereich des Eingangstores des Munitionsdepot die Bewaldung brannte. Ein Löschangriff mit Wasser konnte aber erst erfolgen, nachdem eine Wasserversorgung über lange Wege vom Waldweiher im Kaselswald aufgebaut war. Hierzu musste mit der Motorsäge zuerst ein Zugang zum Löschwasserteich geschaffen werden. Die Wasserentnahme erfolgte, nachdem das Löschfahrzeug LF8, 6/42 eine Saugleitung vom Weiher zur Vorbaupumpe aufgebaut hatte. Nach etwa 10 Minuten konnte "Wasser Marsch" gegeben werden. Nach dem das Übungsziel erreicht war, gab es noch eine kurze Nachbesprechung vor Ort. Hier wurde klar, dass gerade bei der Entstehung eines Waldbrandes schneller Wasser vor Ort sein muss. Nach der Beprechung wurden die Fahrzeuge wieder einsatzbereit gemacht.

Das ehemalige Nato-Munitionsdepot wird heute überwiegend durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) des Saarlandes genutzt. Da die Anlage größtenteils auf Dirminger Bann liegt, fällt die Zuständigkeit im Brandschutz normalerweise der Gemeinde Eppelborn zu. Bei einem größeren Waldbrand in diesem Bereich, würde sich die Wasserversorgung für die Einsatzkräfte schwierig gestalten. Aber für die erste Zeit würde der kleine Waldweiher (falls er nicht gerade selbst vom Feuer betroffen ist) wohl genügend Wasser liefern, bis weitere Maßnahmen, wie Wasser über lange Wege, oder Tankerverkehr, eingerichtet wären. Wir blieben hier in der Region bislang von größeren Waldbränden verschont. Nimmt man aber das Jahr 2015, als wir über längere Zeit sehr hohe Temperaturen und keinen Niederschlag hatten, so ist die Gefahr eines Waldbrandes schon sehr hoch. Und wie man an der Unwetterkatastrophe vom 04. und 07. Juni 2016 in Dirmingen gesehen hat, kann es jeden Ort unvermittelt treffen.

Nach der erfolgreichen Übung wurde zum Reservistenheim der RK-Illtal gefahren, wo sich bereits die Kameraden der Alterswehr, eingefunden hatten. Kaffee und Kuchen gab es und bei sonnigem Wetter wurden im Aussenbereich Tischgarnituren aufgestellt. Die Kids der Jugendfeuerwehr hatten hoch droben auf dem Rotenberg genügend Bereich zum Spielen und so kam Jung und Alt auf seine Kosten. Das Grillfeuer brannte und Wurst und Schwenkbraten garten über der heißen Glut im Grillpavillion der RK-Illtal. Zusammen mit selbst gemachten Salaten gab dies ein leckeres Abendessen. Es war wohl schon kurz vor 22 Uhr als sich die letzten auf den Heimweg begaben, aber nicht bevor man im Gerätehaus noch einen kleinen Ausklang des Abends machte. Es war ein gelungener Tag für den Löschbezirk Dirmingen. Es wurde viel gelacht, auch schon mal diskutiert und vor allem hatten unsere Jüngsten Ihren Spaß.

Wir möchten uns auf 's Herzlichste bei unseren Kameraden der RK-Illtal bedanken. Einmal für die zur Verfügungstellung des RK-Heimes und zum Anderen für die Ausgabe der Getränke und reinigen des Geschirrs. Vielen Dank.