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Samstag, 16.04.2016
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Frank Recktenwald
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Katastrophenschutzübung: Landkreis probte für den Ernstfall

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Katastrophenschutzübung am Schulzentrum in Illingen (Foto: Thomas Keller - Feuerwehr Illingen)
Illingen. Angenommen wurde eine Explosion im Hauptgebäude des Illtalgymnasiums mit Brandentstehung und verletzten Personen. Bei dieser Übung waren verschiedene Rettungszüge gefordert, ihr Wissen und Können unter Beweis zu stellen. Die Übung wurde durch den Landkreis als Untere Katastrophenschutzbehörde koordiniert und diente der Überprüfung und Optimierung der Zusammenarbeit der einzelnen Katastrophenschutzeinheiten. Den Übungsablauf leitete die Technische Einsatzleitung (TEL) das Landkreises aus dem Löschbezirk Ottweiler. Einsatzleiter war Kreisbrandmeister Michael Sieslack.

Im Einzelnen waren dabei folgende Hilfsorganisationen beteiligt: der DRK-Kreisverband mit den Ortsvereinen Illingen, Merchweiler, Stennweiler, Wiesbach, Wemmetsweiler und Wustweiler, die DLRG sowie die Feuerwehren der Löschbezirke Bubach-Calmesweiler, Illingen, Merchweiler, Schiffweiler, Uchtelfangen und Wellesweiler sowie das THW, der Malteser Hilfsdienst mit dem Ortsverein Spiesen-Elversberg und die Notfallseelsorger.

Landrat Sören Meng dankte den Einsatzteams: „Die heutige Übung hat gezeigt, dass wir gut aufgestellt sind und dass das Zusammenwirken aller Kräfte funktioniert. Danke an alle Beteiligten. Die Bürger können sich auf die Ehrenamtlichen verlassen.“ Auch Kreisbrandinspekteur Werner Thom zeigte sich zufrieden. Der Verlauf der Übung werde in den kommenden Wochen ausgewertet.

Im Anschluss an die Katastrophenschutzübung wurde ein neuer Sanitätsgerätewagen an das DRK Merchweiler übergeben. Damit wurde nun das zweite vom Saarland an den Landkreis Neunkirchen zur Verfügung gestellte Fahrzeug offiziell übergeben. Ebenso erhielten einige Hilfeorganisationen neue Meldeempfänger aus Katastrophenschutzmitteln des Kreises.