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Samstag, 09.01.2016
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Dirk Kleer
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Jahreshauptversammlung des Löschbezirks Wiesbach

Vorschau
Wiesbach. Am Samstag, den 09. Januar 2016 fand die diesjährige Jahreshauptversammlung im Löschbezirk Wiesbach statt. Löschbezirksführer Günther Neu konnte neben den aktiven Feuerwehrangehörigen des Löschbezirks Wiesbach und den Kameraden der Alterswehr auch die Chefin der Feuerwehr Eppelborn, Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset, den stellvertretenden Ortsvorsteher von Wiesbach Peter Stein, der den Ortsvorsteher Klaus Herold vertrat, den Kreisbrandinspekteur des Landkreis Neunkirchen Werner Thom und den Wehrführer der Feuerwehr Eppelborn Klaus Theis begrüßen.

Wehrführer Klaus Theis bedankte sich im Namen der Wehrführung für die geleisteten Einsätze und wies insbondere darauf hin, dass die fehlenden persönlichen Schutzausrüstung weitestgehend bestellt ist, um damit die Ausrüstung wieder auf Sollstand zu bringen.

In ihrem Grußwort dankte die Chefin der Feuerwehr, Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset im Namen der Gemeinde und auch aller Bürger für die Arbeit und das hohe Engagement der Feuerwehr. In ihren Ausführungen stellte sie insbesondere dar, dass die konstruktiven Ansätze aus dem Brandschutzbedarfsplans weiter fortgesetzt. Als nächste Anschaffung stehe nun der Ersatz des LF 16/18 im Löschbezirk Dirmingen an.

Kreisbrandinspekteur Werner Thom dankte in seinem Grußwort für die geleistete Arbeit im Löschbezirk Wiesbach. Auch wies er darauf hin, dass die Gratwanderung zwischen der kommunalen Pflichtaufgabe der Gewährleistung des Brandschutzes und den bekanntlich klammen Kassen der Kommunen intelligenten Lösungen erfordert. Den Brandschutzbedarfsplan gilt es umzusetzen, da dieser das Ergebnis der Analyse des Brandschutzes darstellt.

Der stellvertretende Ortsvorsteher Peter Stein, der den Ortsvorsteher Klaus Herold vertrat, bedankte sich auch im Namen der Bürgerinnen und Bürger von Wiesbach ebenfalls für das große Engagement der Feuerwehr.
In seinem Bericht ließ der Löschbezirksführer Günter Neu das vergangene Jahr Revue passieren und belegte dies mit einigen Zahlen. So musste die Einsatzabteilung, die zurzeit aus 43 aktiven Wehrfrauen und -männern + 1 Notfallseelsorgerin besteht, zu insgesamt 37 Einsätzen ausrücken, wobei insgesamt 462 Aktive 533,75 Stunden im Einsatz absolvierten.

Neben den Einsätzen musste die Einsatzabteilung auch weitere Aufgaben wahrnehmen und Tätigkeiten absolvieren, wie z.B. Brandwachen, Ordnungsdienste, Arbeitsübungen, Teilnahme am Totensonntag, Überprüfung von Hydranten u.a.

Hierbei wurden in 40 Veranstaltungen von 286 Aktiven weitere 897,5 Stunden absolviert. Hinzu kamen Sitzungen, Arbeitsstunden in bzw. am Gerätehaus und an den Fahrzeugen. Desweiteren fanden in 2015 auch noch 19 Übungen statt, in denen 394 Aktive 959,75 Stunden absolvierten.

Insgesamt wurde vom Löschbezirks Wiesbach 2015 in den insgesamt 686 unterschiedlichsten Einsätzen, Übungen, Dienstleistungen, Sitzungen, u.a. von 2209 Aktiven 4788,75 Stunden absolviert. Diese Zahlen belegen eindrucksvoll, dass eine funktionierende Feuerwehr wirklich von Nöten ist und dass nicht nur hinsichtlich des Brandschutzes. Auch Erwähnung fand die Tatsache, dass mehrere Aktive in 2015 zusätzlich Lehrgänge auf Gemeinde-, Kreis- und Landesebene absolvierten.

Günther Neu bedankte sich weiter bei der Mannschaft, den Unterführern, dem Vorstand, dem stellvertretenden Löschbezirksführer Stephan Reim und deren Partner/innen, im Besonderen aber auch bei den Mitgliedern der Alterswehr, die zur Zeit aus 18 Kameraden besteht. Komplettiert wird der Löschbezirk durch 10 Mitglieder der Jugendfeuerwehr.

Im weiteren Verlauf der Versammlung ging der Jugendbetreuer des Löschbezirks Wiesbach Uwe Neu auf die umfangreichen Aktivitäten der Jugendfeuerwehr Wiesbach ein. So wurden von der Jugendfeuerwehr in 2015 in 31 Veranstaltungen von den Jungen und Mädchen insgesamt 600 Stunden absolviert, zzgl. ca 200 Stunden Zeltlager. Neben den Gruppenstunden, Übungen und Sport haben 2 Kinder die Jugendflamme absolviert. Des Weiteren hat sich die Jugendabteilung am Picobellotag engagiert und einen Berufsfeuerwehrtag mit Übernachtung im Feuerwehrgerätehaus durchgeführt. Ein weiterer Höhepunkt war die Teilnahme am Zeltlager der Jugendfeuerwehr des Kandkreis Neunkirchen mit 7 Kindern.

Auch für 2015 sind eine Vielzahl von Veranstaltungen und Terminen geplant. Neben den etwa 27 Terminen (Gruppenstunden, Übungen und Sport) steht auch wieder ein Tag der Jugendfeuerwehr auf dem Programm
Weiter dankte er der stellvertretenden Jugendbetreuerin Eva Maria Herrmann für die Unterstützung, wie auch den weiteren Helfern, die die abwechslungsreiche Arbeit der Jugendabteilung erst ermöglichen.

Im Anschluss an die Berichte und die Grußworte wurden die Marco Wiegand, Sascha Hippen
und Sabrina Jochum in die aktive Wehr übernommen.