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Frank Recktenwald
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Michael Sieslack aus Schiffweiler wird erster Kreisbrandmeister im Landkreis Neunkirchen

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Wehrführer Michael Sieslack (l.) leistet seinen Amtseid als neuer Kreisbrandmeister des Landkreises Neunkirchen, Landrätin Cornelia Hoffmann-Bethscheider liest konzentriert mit. Im Hintergrund: der Neunkircher Kreisbrandinspekteur Werner Thom. (Foto: Bernhard Schäfer)
Kreis Neunkirchen. Michael Sieslack, Hauptbrandmeister und Wehrführer aus der Gemeinde Schiffweiler, ist zum ersten Kreisbrandmeister des Landkreises Neunkirchen ernannt worden. Grundlage für die erstmalige Besetzung dieser Ehrenamtsstelle ist eine Änderung des saarländischen Gesetzes über den Brandschutz und die Hilfeleistung. Demnach können die Landkreise im Saarland neben dem Kreisbrandinspekteur nun auch bis zu zwei Kreisbrandmeister berufen.

Die entsprechende Berufungsurkunde nahm Sieslack nun am Dienstagabend im Beisein weiterer Führungskräfte und seiner Wehrführerkollegen aus den Städten und Gemeinden aus den Händen der Landrätin Cornelia Hoffmann-Bethscheider in Empfang.

Dem Vorschlag von Kreisbrandinspekteur Werner Thom stimmten die Wehrführer der Städte und Gemeinden einstimmig zu. Auch der Kreisfeuerwehrverband Neunkirchen gab zur Ernennung grünes Licht. Landrätin Hoffmann-Bethscheider freute sich auf eine gute Zusammenarbeit und wünschte Sieslack in seinem neuen Amt viel Erfolg und eine gute Hand. Sieslack wird die Funktion des Kreisbrandmeisters für die nächsten acht Jahre wahrnehmen und dem Kreisbrandinspekteur Werner Thom auch als Stellvertreter zur Seite stehen.

Sieslack möchte dem Landkreis und den Kommunen als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Der abwehrende Brandschutz - so betonte der neue Kreisbrandmeister - befinde sich im Wandel und die notwendigen strukturellen Anpassungen würden auch zukünftig nicht auf sich warten lassen. Er sehe seine Aufgabe darin, diese Prozesse auch künftig zu begleiten und baue dabei auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Stadt- und Gemeindewehrführern. "Besonders die personelle und strukturelle Entwicklung der Wehren zu begleiten, wird eine spannende Aufgabe", so Sieslack.

Quelle: Bernhard Schäfer