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Freitag, 12.04.2013
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Frank Bonner
Top AUSBILDUNG

Mitarbeit im Gefahrstoffzug des Landkreises Neunkirchen

Vorschau
Dekontamination von Einsatzkräften bei der Übung des Gefahrstoffzuges am 12.04.2013 in Spiesen.
Bubach-Calmesweiler. Bereits am Samstag, den 23. März 2013 konnte der Löschbezirksführer des Löschbezirks Bubach-Calmesweiler, Wolfgang Braun, Feuerwehrkameraden des Löschbezirks Schiffweiler mit dem Gerätewagen Dekontamination unter der Führung ihres Löschbezirksführers Christoph Jochum recht herzlich in Bubach-Calmesweiler begrüßen.

Seit dem Jahre 2012 ist der Löschbezirk Bubach-Calmesweiler mit dem Fahrzeug LF-KatS zusammen mit den Kameraden aus Schiffweiler in das Gefahrstoffkonzept des Landkreises Neunkirchen eingebunden.

Zusammen mit Fahrzeugen und Mannschaft anderer Feuerwehren des Landkreises zeichnen sich die Schiffweiler und Bubach-Calmesweiler Kameradinnen und Kameraden für die Dekontamination von Personen und Geräten nach einem Einsatz mit Gefahrgut verantwortlich. Einfach gesagt, werden eingesetzte Geräte wie z.B. Schutzanzüge aber auch eventuell Verletzte, die mit z.B. einem gefährlichen Stoff in Berührung kamen, wieder gesäubert. Die Ausrüstung für solche Einsätze wie z.B. Wasserbehälter, Duschen, Zelte und Weiteres sind auf dem Gerätewagen Dekon in Schiffweiler verladen.

In der Unterweisung am 23. März wurden diese Ausrüstungsgegenstände nun vorgestellt und die Handhabung und grundlegende Einsatzrichtlinien besprochen. Im Vorfeld fanden sich die Löschbezirksführungen beider Löschbezirke sowie der Untereinsatzabschnittsleiter Dekon, Jürgen Jung, bereits zusammen, um Vorgehensweisen in einem möglichen Einsatzfall abzuklären.
Ferner fand bereits im September 2012 eine praktische Übung in Uchtelfangen sowie im Januar 2013 eine Schulung betreffend Atomare Lagen im Gerätehaus Wustweiler statt.

Das bereits Erlernte konnten beide Löschbezirke in einer Übung des Gefahrstoffzuges des Landkreises Neunkirchen am 12. April 2013 in Spiesen unter Beweis stellen. Bei dieser Übung auf dem Gelände einer Firma im Industriegebiet Spiesen, wurde ein austretender Stoff nach einem Unfall von der Ladefläche eines Transporters angenommen und realitätsnah durch Farbstoff dargestellt. Nach dem Einsatz der Arbeitsgruppe in Chemieschutzanzügen mussten diese Kameraden an der Dekonstelle gesäubert werden. Die Wasserversorgung dieses Aufgabenbereiches war Aufgabe des Löschbezirkes Bubach-Calmesweiler. Ebenso die Bereitstellung von Elektromaterial zur Stromversorgung.

In gemischten Trupps von Schiffweiler und Bubach-Calmesweiler Kameraden wurde die Auskleidung der eingesetzten Kameraden aus den Chemieschutzanzügen übernommen.

Alarmiert wurden die Einheiten des Gefahrstoffzuges an diesem Tag mittels Funkmeldeempfängern. Die Anfahrt zum Übungsobjekt geschah jedoch ohne die Inanspruchnahme von Sonderrechten. Im Laufe des Jahres folgen noch weitere Übungen in besagten Rahmen.