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Donnerstag, 26.07.2012
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Frank Recktenwald
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Innenministerin Monika Bachmann stellt die Jahresstatistik der saarländischen Feuerwehren vor

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Ministerin Bachmann besucht die Feuerwehrschule in Saarbrücken
2011 wurden die kommunalen Feuerwehren des Saarlandes zu insgesamt 7.722 Einsätzen alarmiert. 2.890 Einsätze galten der Brandbekämpfung (37 Prozent) und 4.832 der Hilfeleistung (63 Prozent). Neben diesen Einsätzen zählten die Feuerwehren 1.570 Fehlalarmierungen, die sich in 647 blinde Alarme, 35 böswillige Alarme und 888 Fehlalarmierungen durch Brandmeldeanlagen unterteilen. Während den 2.890 Brandeinsätzen wurden 273 Menschen gerettet und 12 tot geborgen. Bei 4.194 Einsätzen zur Technischen Hilfe, insbesondere bei Verkehrsunfällen, wurden 404 Personen gerettet; 74 konnten nur noch tot geborgen werden. Ministerin Bachmann und Landesbrandinspekteur Becker sind sich einig: "Die Zahlen zeigen deutlich, dass die kommunalen Feuerwehren eine unverzichtbare Arbeit zur Sicherheit der Saarländerinnen und Saarländer leisten, was Respekt, Dank und Anerkennung verdient."

Im Saarland werden der Brandschutz und die Hilfeleistungen von 52 Freiwilligen Feuerwehren, der Berufsfeuerwehr Saarbrücken und 16 Werkfeuerwehren sichergestellt.

Die kommunalen Feuerwehren (Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr) zählten im Jahr 2011 insgesamt 11.862 aktive Angehörige. 2010 waren es noch 11.944 Angehörige im aktiven Dienst. Dies entspricht einem Rückgang von 0,7 Prozent. Auch bei den Frauen gab es gegenüber dem Jahr 2010 einen leichten Rückgang von 909 auf 899 (- 1,1 Prozent). Der Frauenanteil liegt – wie bereits im vergangenen Jahr – bei 7,6 Prozent. Der Mädchenanteil bei den Jugendfeuerwehren liegt landesweit mit durchschnittlich 20,4 Prozent deutlich höher, was eine weitere Steigerung des Frauenanteils in den saarländischen Feuerwehren innerhalb der nächsten Jahre erwarten lässt. Im Jugendbereich gab es eine leichte Minderung. So nahm die Zahl der Jugendfeuerwehrangehörigen von 4.029 im Jahr 2010 auf 3.993 ab. "Auch wenn es 2011 einen kleinen Rückgang bei den aktiven weiblichen Feuerwehrangehörigen und den Jugendfeuerwehrangehörigen gab, so ist jedoch erfreulich, dass die Zahl der weiblichen Jugendlichen in der Jugendfeuerwehr wie bereits in den vergangenen Jahren wieder gestiegen ist. Dies zeigt, dass die Feuerwehr eine sehr gute Jugendarbeit leistet", sagt Innenministerin Bachmann.

Um den immer vielfältiger werdenden Aufgaben gerecht zu werden, bedarf es für die Feuerwehren neben einer fundierten Aus- und Weiterbildung auch einer zeitgemäßen technischen Ausstattung. Dabei können kommunale Feuerwehren im Saarland auf 521 Löschfahrzeuge, 152 Rüst- und Gerätewagen, 113 Mannschaftstransportwagen, 49 Einsatzleitwagen, 27 Drehleitern, 12 Schlauchwagen und 5 Wechselladerfahrzeuge zurückgreifen. Neben den Aufgaben der Brandbekämpfung und Technischen Hilfe sind die Feuerwehren der Landeshauptstadt Saarbrücken und der Kreisstadt Neunkirchen in die Notfallrettung und den Krankentransport eingebunden. Hier waren im abgelaufenen Jahr 9.737 Notfalleinsätze und 6.657 Krankentransporte durchzuführen.