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Montag, 05.12.2011
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Frank Recktenwald
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Unwettereinsätze im Kreisgebiet nach Starkregen

Landkreis Neunkirchen. Starker Regen sorgte am zweiten Adventsonntag für einige Einsätze von den Feuerwehren und den Bauhöfen in den Kreisgemeinden. Ein Regengebiet brachte ab Sonntagmittag bis zum Montagmorgen etwa 50 Liter Regen auf den Quadratmeter mit sich. Dabei fielen alleine am frühen Sonntagabend innerhalb einer Stunde etwa zehn Liter pro Quadratmeter auf das Kreisgebiet.

Durch die großen Wassermassen wurden Straßen sowie einige Keller überflutet. So musste die Fernstraße im Kreuzungsbereich Bliesstraße zeitweilig wegen Überflutung gesperrt werden. Zwei Keller im Stadtgebiet Neunkirchen mussten von der Feuerwehr wieder trockengelegt werden.

Kritisch war die Hochwasserlage kurzzeitig am Klinkenbach in Landsweiler-Reden. An der Stelle, an der das Gewässer in sein unterirdisches Bachbett abtaucht, war das Wehr von Treibgut verstopft und das Wasser staute sich zurück. Dabei bestand die Gefahr, dass das Wasser die angrenzende Klinkentalhalle und die Kreisstraße überflutet.

Gemeinsam mit den Mitarbeitern des Bauhofs gelang es der Feuerwehr das Wehr zu reinigen. Mitarbeiter des Bauhofs überwachten den Pegelstand bis Montagmorgen. Bedingt durch das Hochwasser im Klinkenbach musste auch die Deutsche Steinkohle die Pumpen im Bergwerk Reden abstellen. Diese Maßnahme sorgte für eine weitere Entlastung an der Klinkenthalhalle.

Auch die Fußgängerunterführung am Bahnhof Landsweiler-Reden wurde überflutet. Nachdem die Wehr das Wasser mit Tauchpumpen abgepumpt hatte, konnten die Fahrgäste wieder trockenen Fußes zu den Bahnsteigen gelangen. In Dirmingen wurde die Illinger Straße um kurz nach Mitternacht überflutet und musste auch zeitweise gesperrt werden.

Quelle: Bernhard Schäfer (ard)