FEUERWEHR EPPELBORN
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Donnerstag, 10.11.2011
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Frank Recktenwald
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Feuerwehrauto heißt "Conny"

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Landrätin Cornelia Hoffmann-Bethscheider, Bürgermeister Fritz-Herrmann Lutz und Werner Thom bei der Fahrzeugübergabe. (Foto: BERNHARD SCHÄFER)
Von SZ-Mitarbeiter Bernhard Schäfer

Bubach-Calmesweiler. "Heute ist ein freudiger Tag für die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Eppelborn, denn wir haben ein modernes Einsatzfahrzeuge einzusegnen und in Dienst zu stellen", so Bürgermeister Fritz-Hermann Lutz vor vielen Gästen aus der Politik, der Gemeindeverwaltung sowie der Feuerwehrführung. "Und um so mehr freue ich mich über dieses Fahrzeug, da es die Gemeinde Eppelborn nichts gekostet hat", so Lutz weiter. Der Bund stationiert bis 2012 bundesweit 190 Fahrzeuge des Katastrophenschutzes bei den kommunalen Feuerwehren.

Über Gemeindegrenzen hinweg

Ein Fahrzeug kostet etwa 300 000 Euro. Die örtlichen Wehren müssen sich bereit erklären, auch im Katastrophenfall über die Grenzen ihrer Gemeinden zu helfen. Im Saarland werden in diesem Jahr vier dieser Fahrzeuge in Dienst gestellt.

Lutz betonte, dass es ein harter Kampf für Kreisbrandinspekteur Werner Thom gewesen sei, bis dieses Fahrzeug des Bundes in Eppelborn stationiert wurde. Thom bestätigte: "Zu guter Letzt sind sich fast alle Wehrführer einig geworden und haben dem Standort Eppelborn zugestimmt!"

"Der Kreis Neunkirchen ist einer von vier Landkreisen im Saarland, die ein solches Fahrzeug bekommen haben", so Landrätin Cornelia HoffmannBethscheider. "Ich bin sehr froh darüber, damit den Brandschutz in Eppelborn und auch im Landkreis verbessern zu können." So viel Engagement wollten die Eppelborner Wehrleute auch mit einem kleinen Dankeschön belohnen. Deshalb mussten sie nicht lange überlegen, wie das Fahrzeug heißen sollte. "'Conny' wird in Zukunft durch Bubach-Calmesweiler und die Gemeinde Eppelborn brausen, um den Menschen bei allen Notfällen zu helfen", so Bürgermeister Lutz bei seiner Taufansprache. "Wenn ich mal wieder hier in Bubach bin, möchte ich auch mal eine Runde mit dem neuen Fahrzeug durch den Ort fahren", so die Namenspatin, die gleich Schalter und Hebel ausprobierte und das Martinshorn durch Bubach schallen ließ.

"HINTERGRUND"
Die Fahrzeuge sind mit allen notwendigen Geräten zur Brandbekämpfung und zur technischen Hilfeleistung ausgerüstet. Die örtlichen Feuerwehren können die Fahrzeuge im täglichen Einsatzdienst nutzen. Kommt es aber in Teilen Deutschlands zu einer Katastrophe, kann das Fahrzeug, das jetzt in Bubach-Calmesweiler steht, auch am Ort dieser Katastrophe eingesetzt werden kann. Wie Einheiten aus dem Saarland bei großem Elbehochwasser 2002 auch in der Nähe von Dresden eingesetzt waren, beispielsweise.

Quelle: Saarbrücker Zeitung