FEUERWEHR EPPELBORN
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Sonntag, 12.09.2010
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Frank Recktenwald
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Jugendfeuerwehr-Großübung in Macherbach

Bild: Jugendfeuerwehr-Großübung in Macherbach

Nachdem die 74 Jungen und Mädchen im Alter von 8 bis 16 Jahren aus allen Löschbezirken der Gemeinde am Schloss Buseck Aufstellung genommen hatten, ging es mit Sirenengeheul zum Einsatzgebiet, das den gesamten Ortsteil Macherbach umfasste. Bei starkem Gewitter war es dort zum Blitzeinschlag gekommen. Die erste vorsichtige Erkundung ergab, dass Wohnhäuser, eine Werkstatt und ein Stall brannten. Tiere und Sachwerte waren gefährdet und es musste schnell gehandelt werden.

Das musste man der Jugendwehr nicht zweimal sagen, denn ehe man sich versah, nahmen die Nachwuchsfeuerwehrleute mit viel Eifer und Elan ihre Positionen ein. Jede Jugendwehr war für einen eigenen Brandabschnitt verantwortlich, den es gemeinsam zu bekämpfen galt. Beispielsweise waren die Bubacher Jugendfeuerwehrleute für die Wasserversorgung aus dem Weiher am Campingheim verantwortlich, um die in Brand geratene Scheune zu löschen. Die Jugendwehr löschte die Werkstatt Alt, während die Wiesbacher Nachwuchsfeuerwehrleute sie unterstützten und das Lager der Firma löschten. Die Jugendwehren von Hierscheid, Habach, Humes, Macherbach und Dirmingen rückten dem Brand sehr erfolgreich von den anderen Seiten bei. Wer da noch einen Unterschied zu den erwachsenen Kollegen von der Feuerwehr sah, musste schon sehr genau hinsehen.

Löschangriff an der Jahresabschlussübung der Jugendfeuerwehr in Macherbach
Im Anschluss gab es den verdienten warmen Fleischkäse und Freigetränke im Feuerwehrgerätehaus Macherbach. Die Jahresübung dient immer wieder dazu, die Zusammenarbeit der Jugendwehren und die Kameradschaft auf Gemeindeebene zu stärken, so der Leiter der Jugendwehr, Karl Paul. Außerdem können mit solchen Großübungen Mängel an Gerät und in der Ausbildung festgestellt werden. Sie ist gleichzeitig der jährliche Abschluss der Ausbildungszeit der Jungfeuerwehrleute. Es folgen noch in den nächsten Wochen die Verleihung der Jugendflamme und eine Sternwanderung.

Auch Bürgermeister Fritz-Hermann Lutz, Wehrführer Hermann-Josef Recktenwald, Kreisbrandinspekteur Werner Thom und der gastgebende Ortsvorsteher Jürgen Nürnberger zeigten sich mit der Leistung der Jugendwehr vor Ort sehr zufrieden.