FEUERWEHR EPPELBORN
Mittwoch, 18.10.2017 09:14
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Mittwoch, 13.01.2016
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René Finkler
Top EINSATZBERICHT

Rußbrand in Kamin sorgte für Einsatz der Feuerwehr in Dirmingen

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Die Drehleiter aus Illingen kam zum Einsatz
Dirmingen. Am Abend des 13.01.2016 bemerkte der Bewohner einer Dachgeschosswohnung im Ortsteil Dirmingen, dass aus seinem Kaminofen dichter Rauch in die Wohnung gedrückt wird. Der Bewohner hatte Glück im Unglück, da er zufälligerweise bereits zuhause war, was normal nicht der Fall gewesen wäre.

Noch bevor die installierten Rauchmelder Alarm schlugen ging er der Ursache auf den Grund und bemerkte schnell, dass es im Wohnhaus zu einem Rußbrand im Kamin gekommen war. Sofort alarmierte er über den Notruf die Feuerwehr, öffnete als Rauchabzug ein Fenster und warnte die Hausbewohner in der darunterliegenden Wohnung.

Bei Ankunft des Löschbezirks Dirmingen hatten die Bewohner zu ihrer Sicherheit das Gebäude bereits verlassen. Unverzüglich wurden mehrere Trupps auf den Etagen entlang des Kamins in Stellung gebracht um eventuelle Brandgefahren schnellstmöglich zu erkennen und den Kamin auf übermäßig starke Erhitzung zu kontrollieren. Ein Trupp im Dachgeschoss öffnete den Putzschacht des Kamins und bemerkte dort glühende Asche im weiteren Verlauf des Kamins.

Die ebenfalls automatisch alarmierte Drehleiter aus dem Löschbezirk Illingen brachte sich vor dem Wohnhaus in Stellung und begann mit der Reinigung des Kamins mit einem speziellen Kehrwerkzeug über den Schornstein. Im Keller wurde die glühende, von oben abgekehrte Asche durch zwei Trupps ausgeräumt und ins Freie gebracht um diese dort abzulöschen. Da es hierbei zu einer starken Rauchentwicklung im Keller kam, konnten die Trupps nur unter Atemschutz ihre Arbeit verrichten.

Da sich durch den Rußbrand der Kamin im gesamten Verlauf stark erhitzte wurde den Bewohnern mitgeteilt, dass der Kamin bis zur Kontrolle des Schornsteinfegers nicht mehr in Betrieb genommen werden sollte.

Der ebenfalls alarmierte Löschbezirk Eppelborn musste nicht tätig werden un konnte die Einsatzstelle nach kurzer Zeit wieder verlassen. Für die Arbeiten musste die L112 im Bereich der Einsatzstelle für den Verkehr voll gesperrt werden. Der Einsatz war nach rund 90 Minuten für die Feuerwehr beendet.

Alle hier gemachten Angaben erfolgen ohne Gewähr!
Die hier veröffentlichten Angaben geben den Sachverhalt vereinfacht wieder. Sie können von den Angaben im Einsatzbericht abweichen und haben daher keine rechtliche Aussagekraft. Als einziges amtliches Dokument dient nur der schriftliche Einsatzbericht des Einsatzleiters.
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